Erschreckender Fund bei Graböffnung: Knochen in Plastiktüte entdeckt

Im Bezirk Buca in Izmir wurden bei der Öffnung eines Grabes neben dem eigentlichen Grabinhaber in einer schwarzen Plastiktüte weitere Knochen gefunden. Die Untersuchung ergab, dass die Knochen von einer erwachsenen Frau und einem Mann stammen.

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Der Vorfall ereignete sich am 15. Oktober auf dem alten Friedhof von Buca.

Es wurde beschlossen, die verstorbene Elif Küntaş (32), die an Lungenkrebs gestorben war, im Grab ihres Großvaters Nurettin Küntaş beizusetzen, der 1979 verstorben war.

Während das Grab für die Bestattung geöffnet wurde, fand man im Grab von Nurettin Küntaş eine Plastiktüte mit Knochen darin.

Nach der Meldung führten Teams der Kriminaltechnik eine Untersuchung vor Ort durch.

Anschließend wurden die Knochen zur DNA-Analyse und Identifizierung an die Präsidentschaft des Instituts für Rechtsmedizin in Istanbul geschickt.

Der erwartete Bericht des Instituts für Rechtsmedizin liegt nun vor. Dem Bericht zufolge wurde festgestellt, dass die Überreste einer erwachsenen Frau und eines Mannes gehören.

Es wurde auch ein DNA-Abgleich mit vermissten Personen durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass die gefundenen Knochen mit keiner der vermissten Personen übereinstimmen.

"KEINE BEFUNDE AN DEN KNOCHEN, DIE DIE TODESURSACHE ERKLÄREN KÖNNTEN"

Basierend auf den Informationen und Erkenntnissen aus den Untersuchungen und Analysen der Abteilung für Knochen- und Außenuntersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin in Istanbul wurden folgende Ergebnisse erzielt:

"Es wurde bestätigt, dass die vorhandenen Knochen von mindestens zwei verschiedenen erwachsenen Personen stammen, einem Mann und einer Frau. Die an den Knochen festgestellten morphologischen Veränderungen können je nach Bestattungsart, Tierfraß oder Umweltbedingungen variieren. Unter Berücksichtigung von Faktoren wie Gewicht, Dichteverlust, Brüchigkeit und postmortaler Abnutzung wurde festgestellt, dass die Knochen – ohne die genauen Umstände des Fundortes zu kennen – von Personen stammen könnten, die vor zwei Jahren oder früher verstorben sind, wobei dies nicht abschließend gesichert ist. Die Untersuchung der eingesandten Bodenproben durch die chemische Fachabteilung ergab keine Hinweise auf giftige Substanzen. Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass an den vorhandenen Knochen keine traumatischen oder pathologischen Befunde festgestellt werden konnten, die die Todesursache erklären würden."

Die Polizei setzt ihre Ermittlungen zu dem Vorfall fort.