Erschütternde neue Zeugenaussagen in den Ermittlungen zum Tod von Güllü

Nach dem tragischen Tod von Güllü wirft eine neue Zeugenaussage ein Schlaglicht auf die Drohungen ihrer Tochter Tuğyan Ülkem Gülter gegen ihre Mutter und deutet auf ein mögliches geplantes Vorgehen hin.

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Während versucht wird, das Geheimnis um den Tod der berühmten Sängerin Güllü zu lüften, die aus dem Fenster ihrer Wohnung stürzte, sorgen neue Zeugenaussagen für Aufsehen. Nachdem bereits zuvor Behauptungen aus dem engsten Umfeld von Güllü für öffentliches Echo gesorgt hatten, haben nun die Aussagen eines Zeugen namens Çağrı Kutlu die Ermittlungen in eine neue Richtung gelenkt.

Çağrı Kutlu gab an, Tuğyan Ülkem Gülter vor etwa einem Jahr kennengelernt zu haben und dass sich mit der Zeit eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt habe. Der Zeuge behauptete, Tuğyan habe ihm von ihren familiären Spannungen erzählt und sich häufig über die Probleme mit ihrer Mutter beklagt.

In seiner Aussage erklärte Kutlu: „Ich habe Tuğyan vor etwa einem Jahr kennengelernt. Sie erzählte mir, dass sie ein Kind habe und der Vater des Kindes im Gefängnis sitze. Obwohl sie behauptete, keine Drogen zu nehmen, wurde ich später persönlich Zeuge ihres Konsums.“

Laut seiner Aussage habe Tuğyan ihn im vergangenen April angerufen und gesagt: „Bruder, ich werde zur Mörderin, meine Mutter mischt sich ständig in mein Leben ein, ich werde sie umbringen.“ Kutlu behauptete zudem, Zeuge von Drohungen und gewalttätigen Äußerungen Tuğyans gegenüber ihrer Mutter geworden zu sein. Er erwähnte außerdem, dass es häufig Streit wegen ihres verheirateten Freundes Kervan gegeben habe, der ebenfalls Kinder habe.

NEUE AUSSAGEN VERSTÄRKEN DIE ZWEIFEL

Im weiteren Verlauf seiner Aussage berichtete Kutlu, dass Tuğyan eines Tages das Thema Gold zur Sprache gebracht habe: „Ich werde mein Kind und meine Mutter töten. Im Haus gibt es Gold im Wert von zwei Millionen, aber das Geld reicht mir nicht.“ Er protokollierte zudem ihre Worte: „Diese Frau wird sterben. Ich werde mich mit meiner Mutter versöhnen und sie dann töten.“

Der Zeuge behauptete, Tuğyan habe zeitweise versucht, sich eine Waffe vom Sohn der Haushaltshilfe zu beschaffen, ohne jedoch anzugeben, wofür sie diese verwenden wolle. Çağrı Kutlu betonte, er glaube nicht, dass es sich bei dem Vorfall um einen Unfall gehandelt habe.

Im Rahmen der Ermittlungen hatte bereits zuvor eine andere Zeugin namens Bircan Dülger behauptet, dass Tuğyan in der Vergangenheit verschiedene Gewalt- und Drohhandlungen gegen ihre Mutter begangen habe, darunter die Manipulation der Bremsen am Auto ihrer Mutter sowie Drohungen, sich selbst mit einem Messer zu verletzen.

Während der Vorfall weiterhin in allen Aspekten untersucht wird, haben die Aussagen des neuen Zeugen Çağrı Kutlu die Zweifel verstärkt, dass hinter Güllüs Tod ein geplanter Akt stecken könnte. Die Behörden werten alle vorliegenden Aussagen sorgfältig aus und setzen die Ermittlungen fort.