Erst Spanien, jetzt Frankreich... Stromausfall legt das Leben lahm: Auch Filmfestspiele von Cannes betroffen

Ein großflächiger Stromausfall in der südfranzösischen Region Alpes-Maritimes hat zahlreiche Aktivitäten des täglichen Lebens, darunter auch die Filmfestspiele von Cannes, beeinträchtigt.

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In den Städten im Westen des südfranzösischen Départements Alpes-Maritimes kam es zu einem massiven Stromausfall. Die Präfektur teilte über ihren X-Account (ehemals Twitter) mit, dass ein schwerwiegendes Problem bei der Stromübertragung aufgetreten sei, und rief die Bürger dazu auf, insbesondere bei ihren täglichen Wegen vorsichtig zu sein.

160.000 HAUSHALTE OHNE STROM

Der nationale französische Stromnetzbetreiber RTE gab über soziale Medien bekannt, dass Cannes und die umliegenden Städte von dem Ausfall betroffen seien und etwa 160.000 Haushalte derzeit keinen Strom erhielten. In der Erklärung wurde betont, dass die Teams von RTE gemeinsam mit dem für die Infrastruktur zuständigen Unternehmen Enedis intensiv vor Ort arbeiteten, um die Stromversorgung wiederherzustellen. Für den Ausfall wurde die Öffentlichkeit um Entschuldigung gebeten.

URSACHE BEKANNT

In Berichten der französischen Presse wurden auch Details zur Ursache des Stromausfalls genannt. RTE-Vertreter erklärten, dass am Vormittag ein Strommast einer Hochspannungsleitung umgestürzt sei, was einen enormen Druck auf das Netz ausgeübt habe. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass ein Brand in einem Transformator in der Nähe von Cannes in der Nacht das System zusätzlich geschwächt und zur Verschärfung der Krise beigetragen habe.

AUCH FILMFESTSPIELE VON CANNES BETROFFEN

Der Stromausfall beeinträchtigte auch die 78. Filmfestspiele von Cannes, eine der prestigeträchtigsten Filmveranstaltungen der Welt. Aufgrund des Ausfalls musste die Vorführung des iranischen Films „Sirat“ unterbrochen werden. Die Festivalleitung kündigte an, dass die für heute Abend geplante Abschlusszeremonie mithilfe von Generatoren ohne Unterbrechung stattfinden werde.

Die Auswirkungen des Stromausfalls auf das städtische Leben beschränkten sich nicht nur auf kulturelle Veranstaltungen. Da die Ampelanlagen in der Region seit 10.00 Uhr Ortszeit nicht funktionierten, kam es zu erheblichen Problemen im Verkehr.