Erste Aussage von Ekrem İmamoğlu aufgetaucht: Detail zum geheimen Zeugen
Nachdem die Aussage von Ekrem İmamoğlu bekannt wurde, begannen alle, sich für die Details in dem 121-seitigen Protokoll zu interessieren. Bei der Durchsicht der an İmamoğlu gerichteten Fragen wurde deutlich, dass die Ermittlungen vollständig auf den Aussagen geheimer Zeugen basieren. Die auf Basis dieser Zeugenaussagen formulierten Fragen und die erhobenen Vorwürfe stießen in den sozialen Medien auf zahlreiche Kritik.
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Bei einer am Mittwochmorgen, dem 19. März, gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) eingeleiteten Operation wurden der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und mehr als 100 weitere Personen festgenommen.
Die besagte Operation wurde im Rahmen von "Ausschreibungen der Medya A.Ş., städtischer Konsens und Terrorermittlungen" durchgeführt.
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, gab eine 121-seitige Aussage zu Protokoll.
İBB-Bürgermeister İmamoğlu wurde am Morgen des 19. März festgenommen. Die erste Aussage von İmamoğlu ist aufgetaucht. Demnach wurde İmamoğlu die Frage gestellt: "Möchten Sie von den Bestimmungen zur tätigen Reue profitieren?"
Es wurde berichtet, dass İmamoğlu viele Fragen zum Inhalt der Ermittlungen, die auf Basis von "geheimen Zeugen" gestellt wurden, nicht beantwortet hat.
HIER IST SEINE ERSTE AUSSAGE
Es wurde bekannt, dass İmamoğlu in seiner Aussage sagte: "Ich habe keinerlei Verbrechen begangen. Ich weise die Anschuldigungen entschieden zurück. Die Ermittlungen zielen darauf ab, mich zu diffamieren und Straftaten zu konstruieren; die Ermittlungen haben keinerlei logische, rechtliche oder überzeugende Grundlage."
Die erste Frage, die dem İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu gestellt wurde, lautete: "Möchten Sie von den Bestimmungen zur tätigen Reue profitieren?" İmamoğlu antwortete darauf: "Da ich keinerlei Verbrechen begangen habe, möchte ich nicht von den Bestimmungen zur tätigen Reue profitieren."
İmamoğlu wurde zu den von der Stadtverwaltung Istanbul durchgeführten Ausschreibungen und deren Ergebnissen befragt. İmamoğlus Antwort lautete: "Weder der Bürgermeister von Istanbul noch die früheren Bürgermeister, einschließlich des verstorbenen Kadir Topbaş, Herrn Ali Müfit Gürtuna und Herrn Recep Tayyip Erdoğan, nehmen während ihrer Amtszeit an Ausschreibungen teil, unterzeichnen diese oder haben die Zeit, deren Ergebnisse zu verfolgen, so wie ich es auch nicht tue."
Auf die Frage, ob er die Personen kenne, deren Fotos ihm gezeigt wurden, erklärte İmamoğlu, er habe den Inhalt der Fragen verstanden und sagte: "Der eigentliche Grund für meine Anwesenheit hier ist ein gegen mich eingeleitetes politisches Interventions- und Kampfmodell."
"DIEJENIGEN, DIE DEN WILLEN DES VOLKES NICHT RESPEKTIEREN..."
İmamoğlu erklärte, dass dieser Kampf seit Jahren andauere: "Ich sehe mich derzeit mit einer Form der Intervention konfrontiert, die von Regierungsmitgliedern ausgeht, die den Willen des Volkes nicht respektieren.
Dass diese Fragen jemandem gestellt werden, der mit einem der drei höchsten Wahlergebnisse in der Geschichte Istanbuls von 16 Millionen Istanbulern gewählt wurde, betrachte ich als Teil eines Prozesses gegen den Volkswillen.
Aus diesem Grund gebe ich diese Erklärung ab. Was die weiteren Fragen betrifft, werde ich im Wesentlichen bei der Generalstaatsanwaltschaft detailliert antworten, werde aber auch auf diejenigen antworten, die ich für notwendig erachte."
İmamoğlu beantwortete zahlreiche Fragen, die offenbar auf Basis geheimer Zeugen konstruiert waren, mit den Worten: "Ich erkenne diese Frage nicht an. Ich weise alle Unterstellungen entschieden zurück."
Auf die Frage, ob er die Personen kenne, die gemeinsam mit ihm festgenommen wurden, antwortete İmamoğlu: "Ich habe den Inhalt der verschiedenen Fragen verstanden, auf die ich derzeit antworten muss. Der eigentliche Grund für meine Anwesenheit hier ist ein gegen mich eingeleitetes politisches Interventions- und Kampfmodell.
Diese Form des Kampfes wird leider seit Jahren in Form von juristischer Schikane gegen mich geführt. Die verschiedenen gegen mich eröffneten Verfahren und laufenden Ermittlungen sowie das Ermittlungsdokument, das mir einen Tag vor meiner Festnahme bezüglich der Schließung von Kindergärten zugestellt wurde, zeigen, dass ich mich derzeit mit einer Form der Intervention konfrontiert sehe, die von Regierungsmitgliedern ausgeht, die den Willen des Volkes nicht respektieren."