Erste Einschätzung von Naci Görür nach dem Erdbeben in Elazığ: 'Nicht gebrochenes Segment'

Nach dem Erdbeben der Stärke 4,3 im Landkreis Sivrice in Elazığ erklärte Prof. Dr. Naci Görür, dass das Beben von einem bisher nicht gebrochenen oder unter Spannung stehenden Bruchstück stammen könnte, und fügte hinzu: „Wir erwarten keine große Katastrophe.“

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Im Landkreis Sivrice in Elazığ ereignete sich am Morgen um 10.37 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,3. Es wurde berichtet, dass die Erschütterung auch in den umliegenden Regionen zu spüren war.

Die Katastrophenschutzbehörde AFAD teilte Informationen zu dem Erdbeben auf ihrer Website mit. In der Erklärung wurde angegeben, dass das Epizentrum des Bebens in Sivrice lag und die Stärke mit 4,3 gemessen wurde.

DAS ERDBEBEN EREIGNETE SICH IN EINER TIEFE VON 11,33 KILOMETERN

Den Daten der AFAD zufolge ereignete sich das Beben in einer Tiefe von 11,33 Kilometern. Es wurde mitgeteilt, dass die Feld- und technischen Untersuchungen zu dem Erdbeben andauern.

EINSCHÄTZUNG VON NACI GÖRÜR

Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Naci Görür äußerte sich über sein Social-Media-Konto zu dem aufgetretenen Erdbeben. Görür bewertete den Zusammenhang der Erschütterung mit den Verwerfungslinien in der Region.

Görür erklärte in seiner Stellungnahme:

„Vor kurzem gab es ein flaches und kleines Erdbeben (4,3) in Alıncık, Elazığ. Im Jahr 2020 hatte es in dieser Region bereits ein Beben der Stärke 6,8 gegeben. Das heutige Beben betrifft entweder ein Segment, das bei jenem Beben nicht gebrochen ist, oder ein Segment, das 2023 in gewissem Maße unter Spannung geraten ist.“

„WIR ERWARTEN KEINE GROSSE KATASTROPHE“

Im weiteren Verlauf seiner Erklärung betonte Görür, dass in der Region keine große Katastrophe zu erwarten sei, und sagte: „Wir erwarten hier keine große Katastrophe. Gute Besserung.“