Erste Nachricht von Selçuk Kozağaçlı nach seiner Freilassung: 'Das Unrecht, das uns angetan wurde, wird ein Ende haben, die Unterdrückung wird aufhören'
Selçuk Kozağaçlı, der Ehrenvorsitzende des Vereins Zeitgenössischer Juristen (ÇHD), der seit 2017 inhaftiert war, wurde aus dem Gefängnis Silivri entlassen. Nach seiner Freilassung teilte Kozağaçlı die Botschaft: "Das Unrecht, das uns angetan wurde, wird ein Ende haben, die Unterdrückung wird aufhören."
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Der Ehrenvorsitzende des Vereins Zeitgenössischer Juristen, Selçuk Kozağaçlı, der seit 2017 inhaftiert war, wurde am Abend aus dem Gefängnis Silivri entlassen.
Nach seiner Freilassung teilte Kozağaçlı eine Nachricht über sein Konto auf der Plattform X. In seinem Beitrag schrieb er: „Das Unrecht, das uns angetan wurde, wird ein Ende haben, die Unterdrückung wird aufhören.“
Der Beitrag von Kozağaçlı in den sozialen Medien lautet wie folgt:
"Hallo, ich bin wieder da! Der Kampf geht im Gefängnis oder draußen unaufhörlich weiter und wird weitergehen. Das Unrecht, das uns angetan wurde, wird ein Ende haben, die Unterdrückung wird aufhören. Wir werden gemeinsam ein würdevolles Leben aufbauen. Wir sind im Recht! Wir werden gewinnen!"
Merhaba,
— Selçuk Kozağaçlı (@S_Kozagacli) April 16, 2025
Hoş buldum!
Hapishanede veya dışarıda mücadele durmaksızın devam ediyor, edecek. Bize yapılan kötülük son bulacak, zulüm bitecek. Onurlu bir yaşamı hep birlikte var edeceğiz.
Haklıyız!
Biz Kazanacağız!
WAS WAR PASSIERT?
Im Rahmen des Verfahrens gegen die Anwälte des Vereins Zeitgenössischer Juristen und des Büros für das Recht des Volkes (Halkın Hukuk Bürosu) wurde Kozağaçlı 2017 festgenommen und inhaftiert. Am Ende des Prozesses verurteilte das Gericht Kozağaçlı zu 12 Jahren Haft.
Die 3. Strafkammer des Kassationsgerichtshofs bestätigte das Urteil von 12 Jahren wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“, reduzierte die Strafe jedoch auf 10 Jahre und 5 Monate.