Erste Nachricht von Tunç Soyer: 'Wir gehen erhobenen Hauptes'
Die Vernehmung des ehemaligen Bürgermeisters Tunç Soyer, der im Rahmen einer Korruptionsermittlung gegen die Stadtverwaltung von Izmir festgenommen wurde, hat noch nicht begonnen. Soyer ließ über seine Tochter, die ihn als Anwältin vertritt, eine Erklärung verbreiten: „Wir gehen erhobenen Hauptes. Wir haben nichts getan, weshalb ihr den Kopf senken müsstet.“
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Die Zahl der Festnahmen im Rahmen der Korruptionsermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Izmir ist auf 130 gestiegen. Wie bekannt wurde, befindet sich auch der ehemalige Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer, unter den Festgenommenen; seine polizeiliche Bearbeitung dauert an.
Die Festnahmen werden im Dienstgebäude der Polizeidirektion der Provinz Izmir in Yeşilyurt durchgeführt.
VERNEHMUNG VON TUNÇ SOYER NOCH NICHT BEGONNEN
Es wurde mitgeteilt, dass die polizeiliche Bearbeitung von Soyer noch nicht das Stadium der Vernehmung erreicht hat. Die Befragungsprozesse laufen gemeinsam mit den anderen festgenommenen Verdächtigen weiter.
Der ehemalige Bürgermeister Tunç Soyer übermittelte seine erste Nachricht zum Festnahmeprozess über seine Tochter, die als Anwältin fungiert, via soziale Medien. In der Nachricht heißt es:
„Liebe Freunde, leider wende ich mich über meine Tochter, die als meine Anwältin fungiert, aus dem Gewahrsam an euch. Ich habe keinen anderen Kummer als den über die Trauer meiner Liebsten und derer, die mich schätzen. Seid euch dessen gewiss: Mein Gewissen ist rein, ich gehe erhobenen Hauptes und wir haben nichts getan, weshalb ihr den Kopf senken müsstet. Ich wünsche den Familien meiner bürokratischen Kollegen, auf die ich stolz bin, alles Gute und bitte sie, standhaft und geduldig zu bleiben. Was auch immer ihr tut, der Schatten der Dunkelheit, die ihr in der Türkei zu vergrößern versucht, wird nicht auf Izmir fallen! Unser Kampf wird wie immer gestärkt weitergehen.“