Erste Reaktion von İmamoğlu auf die Entscheidung der İYİ Parti, in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen: „Ich glaube nicht, dass die Verhandlungen beendet sind“

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, äußerte sich zur Entscheidung der İYİ Parti, in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen: „Ich sage weiterhin, dass ein Bündnis notwendig ist, dass der Bündnisprozess in der Türkei eine Realität darstellt und dass dieser für Verhandlungen offen bleiben sollte.“

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Der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, beantwortete nach der Teilnahme an der Grundsteinlegung für Sportanlagen in Bahçelievler Kocasinan Fragen von Journalisten.

Auf die Frage nach der Erklärung des Parteisprechers der İYİ Parti, Kürşat Zorlu, nach der gestrigen Sitzung des Allgemeinen Verwaltungsrates (GİK), wonach die Partei „in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufstellen werde“, sagte İmamoğlu:

„ICH GLAUBE NICHT, DASS DIE VERHANDLUNGEN BEENDET SIND“

„Ich denke immer noch dasselbe. Ich habe gesagt, dass ich die früheren Äußerungen von Frau Akşener, der Parteivorsitzenden, aufmerksam angehört und verfolgt habe. Ich habe auch die gestrigen Erklärungen und die unterschiedlichen Interpretationen des Sprechers gehört und verfolge sie. Ich sage weiterhin, dass ein Bündnis notwendig ist, dass der Bündnisprozess in der Türkei eine Realität darstellt und dass dieser für Verhandlungen offen bleiben sollte. Ehrlich gesagt glaube ich nach der gestrigen Darstellung nicht, dass die Verhandlungen beendet sind. Das werden wir natürlich mit der Zeit sehen.“

„ICH WEISS, DASS DIE OPPOSITIONSBASIS DURCH EIN STARKES BÜNDNISMODELL ERFOLGREICH SEIN KANN“

„Ich bin jemand, der weiß, dass das wichtigste Element ein gesellschaftliches Bündnis ist und dass insbesondere die Oppositionsbasis durch ein starkes Bündnismodell zu einem Ergebnis kommen kann. Wir haben dies in Istanbul sorgfältig erlebt und umgesetzt. Neben dem Bündnis zwischen der CHP und der İYİ Parti wurde durch die Etablierung eines starken Istanbul-Bündnisses ein ganz anderer Demokratiekampf geführt und gewonnen. Wir sind ein Team, das den Dialograhmen auf höchstem Niveau hält, die gesellschaftlichen Schichten bestmöglich analysiert und bereit ist, diese Gespräche akribisch zu führen, um den richtigen Weg für die Demokratie in Istanbul und der Türkei zu definieren, damit erneut ein großer Demokratiekampf geführt und gewonnen werden kann. So betrachten wir den Prozess und wir glauben, dass wir das schaffen werden. In diesem Sinne glaube ich, dass Verhandlungen und Dialog mit Frau Akşener, der İYİ Parti und den Verantwortlichen der İYİ Parti auf die stärkste Weise sehr gesund geführt und gesteuert werden können. Natürlich gibt es dafür gegenseitige Voraussetzungen. Die Zeit wird es zeigen.“