Erste Reaktion von Macron auf die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu

Nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erklärte der französische Präsident Macron, dass die Türkei ihren demokratischen Verpflichtungen treu bleiben müsse, und fügte hinzu: „Wir sind besorgt über die systematischen Angriffe auf die Freiheiten.“

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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich erstmals auf hoher Ebene zur Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, geäußert. Macron betonte, dass die Türkei, die eine entscheidende Rolle für die Sicherheit Europas spielt, ihren demokratischen Werten und Verpflichtungen treu bleiben müsse, und drückte sein Bedauern über die Ereignisse nach der Inhaftierung von İmamoğlu aus.

'EIN ZU BEDAUERNDER VERSTOSS'

Macron wies in einer Erklärung nach einem Gipfeltreffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf den Druck auf Oppositionelle und die Zivilgesellschaft in der Türkei hin. Der französische Präsident sagte: „Die systematische Verfolgung von Oppositionsfiguren und Mitgliedern der Zivilgesellschaft, die Einschränkung von Freiheiten sowie die Festnahme und Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul sind lediglich ein zu bedauernder Verstoß.“

Macron fuhr fort:

„Die Türkei braucht Europa, und Europa möchte, in seiner Verantwortung für die Sicherheit, eine Türkei sehen, die ihren demokratischen Weg fortsetzt. Die Türkei muss ihre gegebenen Versprechen einhalten und weiterhin die demokratischen Prinzipien verfolgen.“

WAS WAR PASSIERT?

Der Europarat hatte gestern die Freilassung der inhaftierten Bürgermeister in der Türkei gefordert.