Erste Reaktion von Minister Şimşek auf die US-Zusatzsteuerentscheidung: 'Wir werden weitermachen'

Minister Şimşek erklärte zu den zusätzlichen US-Zöllen: "Der vergleichsweise niedrige Zollsatz unseres Landes könnte in einigen Sektoren einen komparativen Vorteil bieten."

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Finanzminister Mehmet Şimşek gab über seinen Social-Media-Account eine Erklärung zu den Außenhandelsdaten für März sowie zu den zusätzlichen US-Zöllen ab.

Şimşek wies darauf hin, dass das jährliche Außenhandelsdefizit im März im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Verbesserung um 7,3 Milliarden Dollar auf 84,5 Milliarden Dollar verzeichnete und sagte: "Trotz des negativen Effekts stiegen die Exporte im März jährlich um 3,2 Prozent, während der Importanstieg ohne Energie bei 0,8 Prozent lag."

'SCHWÄCHUNG DER IMPORTE ERWARTET'

Şimşek wies darauf hin, dass die neuen US-Zollerhöhungen, von denen angenommen wird, dass sie das globale Wachstum negativ beeinflussen, die Risikowahrnehmung an den Märkten erhöhen und Abwärtsdruck auf die Rohstoffpreise ausüben, und äußerte sich wie folgt:

"Während das schwache globale Wachstum ein Risiko für unsere Exporte darstellt, könnte der vergleichsweise niedrige Zollsatz unseres Landes in einigen Sektoren einen komparativen Vorteil bieten. Andererseits wird erwartet, dass der Rückgang der Rohstoffpreise und die strafferen inländischen Finanzbedingungen die Importe schwächen werden. Im Einklang mit unserem Ziel eines nachhaltigen Leistungsbilanzdefizits werden wir die Produktion und den Export weiterhin unterstützen."