Erste Reaktion von Ümit Özdağ auf die Auflösungsentscheidung der PKK: Es wird erwartet, dass wir uns für die Gründung der Republik Türkei entschuldigen

Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich zur Entscheidung der Terrororganisation PKK, sich aufzulösen und die Waffen niederzulegen.

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Die Terrororganisation PKK, die vom 5. bis 7. Mai ihren sogenannten Kongress abhielt, gab gestern Morgen (12. Mai) ihre Entscheidung zur Auflösung und Waffenruhe bekannt.

In ihrer Erklärung nahm die separatistische Terrororganisation den Vertrag von Lausanne, das Grunddokument der Republik Türkei, ins Visier.

Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich über seinen Social-Media-Account zur Auflösungsentscheidung der Terrororganisation PKK.

"ES WIRD ERWARTET, DASS WIR UNS ENTSCHULDIGEN"

In dem von Özdağs Account geteilten Beitrag heißt es:

"Was aus der PKK-Erklärung hervorgeht, ist Folgendes: Es wird erwartet, dass wir uns dafür entschuldigen, dass wir den Unabhängigkeitskrieg geführt haben; dass wir den Vertrag von Sèvres zerrissen haben; dass wir die imperialistischen Mächte gezwungen haben, den Vertrag von Lausanne zu unterzeichnen, und dass wir die Republik Türkei gegründet haben."