Erste Stellungnahme aus der Türkei nach Irans Angriff auf Israel: 'Zur Stabilität unserer Region...'

Nach dem Drohnen- und ballistischen Raketenangriff des Iran auf Israel hat das Außenministerium eine Erklärung abgegeben. Darin heißt es: „Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen, um zu verhindern, dass ein Prozess ausgelöst wird, der die Stabilität unserer Region dauerhaft schädigen und zu größeren Konflikten auf globaler Ebene führen würde.“

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Israel hatte zuvor das iranische Konsulat in Damaskus angegriffen, woraufhin der Iran mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel reagierte.

Nachdem zahlreiche Länder und internationale Organisationen Stellungnahmen und Reaktionen zu dem Thema abgegeben hatten, folgte nun auch eine Erklärung aus der Türkei.

'UM ZU VERHINDERN, DASS...'

In der Erklärung des Außenministeriums heißt es:

„Wir weisen unsere Gesprächspartner schon seit Langem darauf hin, dass der von Israel in Gaza geführte Krieg das Risiko einer Ausweitung und Eskalation birgt.

Der völkerrechtswidrige Angriff Israels auf die iranische Botschaft in Damaskus hat unsere Bedenken bestätigt. Die Vergeltungsmaßnahmen des Iran auf diesen Angriff und die darauffolgenden Entwicklungen haben erneut gezeigt, dass sich die Ereignisse schnell zu einem regionalen Krieg entwickeln können.

Vor den jüngsten Ereignissen hatten wir Gespräche mit den iranischen und US-amerikanischen Behörden geführt und zur Mäßigung aufgerufen. Die gegenseitigen Erwartungen und Botschaften der Parteien wurden über unser Land übermittelt, und es wurden die notwendigen Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass die Reaktionen verhältnismäßig bleiben.“

"SICHERHEITSBEDROHUNGEN FÜR UNSER LAND..."

Auch heute übermitteln wir den iranischen Behörden sowie den westlichen Ländern, die Einfluss auf Israel haben, unsere Botschaften, die Eskalation zu beenden.

Wir werden unsere Bemühungen fortsetzen, um zu verhindern, dass ein Prozess ausgelöst wird, der die Stabilität unserer Region dauerhaft schädigen und zu größeren Konflikten auf globaler Ebene führen würde.

Die Entwicklungen werden seit der ersten Minute in Absprache mit unseren zuständigen Institutionen auch im Hinblick auf Sicherheitsbedrohungen für unser Land genau verfolgt, und unser Präsident wird regelmäßig informiert.“