Erste Stellungnahme der DEM-Imralı-Delegation nach Treffen mit Yılmaz Tunç! Keine Fragen zugelassen...

Die Imralı-Delegation der DEM-Partei traf sich mit Justizminister Yılmaz Tunç. Nach dem Gespräch gab die Delegation eine Erklärung ab, ließ jedoch keine Fragen zu.

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Im Rahmen des zweiten Öffnungsprozesses, der als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet wird, setzt die Imralı-Delegation der DEM-Partei ihre Kontakte fort. Die Delegation, bestehend aus Pervin Buldan, Mithat Sancar und Özgür Faik Erol, die gestern den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel besuchte, traf sich heute mit Justizminister Yılmaz Tunç.

Nach dem etwa 1,5-stündigen Gespräch gaben Mithat Sancar und Pervin Buldan im Namen der Delegation eine Erklärung ab. Sancar und Buldan beendeten die Pressekonferenz mit dem Hinweis, dass sie keine Fragen entgegennehmen würden.

"KONTAKTE WERDEN FORTGESETZT"

Mithat Sancar sagte dazu:

"Wir haben ein umfassendes und wichtiges Gespräch geführt. Wir haben die aktuellen Probleme in den Bereichen Justiz und Recht erörtert. Auch über rechtliche Regelungen im Zusammenhang mit dem Prozess haben wir uns ausgetauscht. Wir haben sowohl Informationen über deren Vorbereitungen erhalten als auch unsere eigenen Vorschläge unterbreitet. Frieden kann nur auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Recht dauerhaft werden. In dieser Hinsicht betont auch der Herr Minister, dass dem Justizministerium eine wichtige Rolle zukommt. Wir haben die Frage erörtert, wie der rechtliche Rahmen, einschließlich des derzeit im Parlament beratenen 11. Justizpakets, für den Frieden gestärkt werden kann.

Auch die Behandlung der Regelungen zum Prozess in verschiedenen Dimensionen war Gegenstand dieses Gesprächs. Wir haben gesehen, dass im Ministerium intensiv gearbeitet wird. Wir haben erfahren, dass umfassende Vorbereitungen getroffen werden. Unser Ziel ist es, den Frieden rechtlich abzusichern und auf der Basis von Gerechtigkeit dauerhaft zu machen. Die Kontakte dazu werden fortgesetzt. Diesen Prozess zu Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie zu führen, wird nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich sein. Die Kontakte werden fortgesetzt."

"WIR HABEN DEM HERRN MINISTER UNSERE VORSCHLÄGE ÜBERMITTELT"

Pervin Buldan äußerte sich in ihrer Rede wie folgt:

"Wir haben ein etwa 1,5-stündiges, produktives Gespräch mit dem Herrn Justizminister geführt. Viele Themen wurden besprochen. Insbesondere haben wir uns darüber ausgetauscht, wie die Vorbereitungen für das Gesetz laufen, das im Zusammenhang mit dem Friedensprozess verabschiedet werden soll. Darüber hinaus kamen auch die Menschenrechtsverletzungen in den Gefängnissen zur Sprache, insbesondere die Situation älterer und kranker Häftlinge sowie jener, deren Haftstrafen bereits verbüßt sind. Es gibt eine große Anzahl älterer und kranker Häftlinge. Aufgrund von Problemen in den Beobachtungsausschüssen finden keine Entlassungen statt. Wir haben dem Herrn Minister unsere Vorschläge dazu übermittelt."