Erste Stellungnahme der DEM-Partei-Imrali-Delegation nach Treffen mit Terroristenführer Öcalan!

Die Imrali-Delegation der DEM-Partei hat eine schriftliche Erklärung zu ihrem gestrigen Treffen mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan veröffentlicht.

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Im Rahmen des sogenannten zweiten Öffnungsprozesses für eine Türkei ohne Terror hat der diplomatische Verkehr in den letzten Tagen an Fahrt aufgenommen. Die Mitglieder der Imrali-Delegation der DEM-Partei, Pervin Buldan und Mithat Sancar, die am 30. Oktober mit dem AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammengetroffen waren, besuchten gestern (3. November) den Terroristenführer Abdullah Öcalan. Bei dem Treffen war auch der Anwalt Faik Özgür Erol anwesend.

Die Imrali-Delegation der DEM-Partei veröffentlichte eine Erklärung zu dem Gespräch mit dem Terroristenführer.

In der Erklärung heißt es:

"Am 3. November 2025 führten wir auf Imrali ein äußerst positives Gespräch mit Herrn Abdullah Öcalan, das etwa drei Stunden dauerte. Sein Gesundheitszustand und seine Stimmung waren sehr gut. In unserem Gespräch äußerte er zusammenfassend folgende Einschätzungen:

Um den Prozess, in dem wir uns befinden, voranzubringen, ist es notwendig, Geschichte und Soziologie ernster zu nehmen. Es ist wichtig festzustellen, dass die türkisch-kurdischen Beziehungen bis heute als zwei Säulen von tausendjähriger Dauer bestehen. Durch das Erkennen, Verstehen und Reparieren dieser Säulen muss das Zusammenleben gestärkt werden.

Wir sollten nicht durch das Ziehen von Trennlinien handeln, sondern indem wir einen Horizont schaffen, der auch unsere aktuellen Probleme umfasst.

Unter begrenzten Bedingungen unternehmen wir ernsthafte Anstrengungen für ein historisches Anliegen. Wir versuchen, eine positive und keine destruktive oder negative Phase zu entwickeln. Das kurdische Phänomen muss in all seinen Dimensionen in die Legalität der Republik integriert werden, und dafür sollte ein starker Übergangsprozess als Grundlage dienen. Der Übergang zur Legalität als ganzheitliches Phänomen wird die rechtlichen Grundlagen der Demokratischen Republik festigen.

Die Möglichkeit der demokratischen Integration, an deren Schwelle wir heute periodisch stehen, ist sowohl lokal als auch universell. Um in eine positive Phase übergehen zu können, ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Beteiligten in diesem Prozess mit Sensibilität, Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein handeln.

Mit freundlichen Grüßen."