Erste Stellungnahme von Hasan İmamoğlu nach Zwangsverwaltung: „Ich bin gezwungen, traurig zu sein“
Nach der Ernennung eines Zwangsverwalters für İmamoğlu İnşaat äußerte sich der Firmengründer und Vater von Ekrem İmamoğlu, Hasan İmamoğlu: „Ich bin sehr traurig, ich bin gezwungen, traurig zu sein.“
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Im Rahmen einer Korruptionsermittlung gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) wurden für 24 Unternehmen, die 101 Verdächtigen gehören, Zwangsverwalter eingesetzt.
In diesem Zusammenhang wurden durch den Einlagensicherungsfonds (TMSF) Zwangsverwalter für 24 Unternehmen von 101 Verdächtigen bestellt, darunter İmamoğlu İnşaat, Nuhoğlu İnşaat, ASOY İnşaat und Karsal Örme AŞ.
Nachdem sich unter den Unternehmen, für die ein Zwangsverwalter bestellt wurde, auch İmamoğlu İnşaat befand, gab Ekrem İmamoğlus Vater, Hasan İmamoğlu, gegenüber dem Journalisten Saygı Öztürk eine erste Stellungnahme zu dieser Entscheidung ab.
„ICH BIN GEZWUNGEN, TRAURIG ZU SEIN“
Hasan İmamoğlu erklärte dazu:
„Ich bin sehr traurig, ich bin gezwungen, traurig zu sein. Ich habe dieses Unternehmen 1968 gegründet. Seit diesem Tag habe ich mein Leben diesen Firmen gewidmet.
Der Staat hat beschlossen, die Kontrolle zu übernehmen. Wir sind ohnehin seit dem 23. geschlossen. 7 bis 8 Personen sind gekommen.
Ich habe viel zu sagen, aber vor lauter Trauer kann ich es nicht mehr. Ich habe Steuern zu zahlen, ich habe Geld, aber ich kann meine Steuern nicht einzahlen.
Denn ich kann keinerlei Tätigkeit ausüben. Ich hatte Waren, die ich seit Tagen nicht verkaufen kann.
Zu den Leuten, die in das Unternehmen kamen, das ich 1968 gegründet habe, sagte ich: Wenn ihr gekommen seid, um diesen Ort zu retten, dann seid ihr willkommen; wenn ihr gekommen seid, um ihn zu zerstören, habe ich nichts zu sagen. Ich komme vom Feld und gehe notfalls wieder auf mein Feld zurück.“