Erste Stellungnahme von Melih Gökçek zur gerichtlichen Auflagenentscheidung gegen seinen Sohn und seine Schwiegertochter: Das bedeutet nicht, dass sie schuldig sind

Der Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Ankara (ABB), Melih Gökçek, Ahmet Gökçek, und seine Schwiegertochter Hülya Gökçek wurden im Rahmen einer Untersuchung wegen angeblicher "illegaler Geldtransfers an Unternehmen im Ausland" nach ihrer Aussage unter gerichtliche Auflagen gestellt und freigelassen. Melih Gökçek äußerte sich zu dieser Entscheidung.

12punto

Gökçek bewertete die gerichtliche Auflagenentscheidung wie folgt: "Die Anordnung gerichtlicher Auflagen bedeutet nicht, dass eine Person schuldig ist.

Wir respektieren die umfassende Untersuchung des Prozesses und die Tatsache, dass die endgültige Bewertung durch die unabhängige Justiz erfolgt", sagte er. Gökçek merkte zudem an, dass er ernsthafte Zweifel daran habe, dass die Aussagen des Journalisten Murat Ağırel, der im Rahmen des Verfahrens vernommen wurde, der Wahrheit entsprechen.

Nachdem der ehemalige Bürgermeister von Ankara (ABB), Melih Gökçek, im Rahmen einer Untersuchung wegen der Vorwürfe, "seine Familie habe über die in Deutschland gegründete Firma Hamag Immobilieninvestitionen getätigt und illegale Geldtransfers an Unternehmen im Ausland vorgenommen", eine Aussage gemacht hatte, wurden heute auch sein Sohn Ahmet Gökçek und seine Schwiegertochter Hülya Gökçek im selben Verfahren als "Beschuldigte" vernommen. Melih Gökçeks Sohn Ahmet Gökçek und seine Schwiegertochter Hülya Gökçek wurden unter der gerichtlichen Auflage eines Ausreiseverbots freigelassen.

Gökçek äußerte sich in einer Erklärung über die sozialen Medien wie folgt:

"Im Rahmen der gegen Ahmet Gökçek und Hülya Gökçek geführten Untersuchung wurde vom Friedensgericht (Sulh Ceza Hâkimliği) die gerichtliche Auflage eines Ausreiseverbots verhängt.

In der Untersuchungsphase wird häufig auf solche gerichtlichen Auflagen zurückgegriffen. Daher bin ich der Ansicht, dass die getroffene Entscheidung gewöhnlich, angemessen und ein natürlicher Teil des Untersuchungsprozesses ist.

Die Anordnung gerichtlicher Auflagen bedeutet nicht, dass eine Person schuldig ist. Wir respektieren die umfassende Untersuchung des Prozesses und die Tatsache, dass die endgültige Bewertung durch die unabhängige Justiz erfolgt.

Darüber hinaus haben wir ernsthafte Zweifel daran, dass die Aussagen, die Murat Ağırel als Zeuge gemacht hat, der Wahrheit entsprechen. Mir wurde mitgeteilt, dass Hülya Gökçek der Generalstaatsanwaltschaft 11 verschiedene Informationen und Dokumente vorgelegt hat, die diese Vorwürfe stützen sollen, und dass die erforderlichen Beschwerden eingereicht wurden.

Die rechtliche Bewertung der genannten Vorwürfe gegen Murat Ağırel und der vorgelegten Dokumente liegt selbstverständlich im Ermessen der Justizbehörden. Unsere Erwartung ist nicht, dass jemandem Privilegien eingeräumt werden, sondern dass Recht und Gerechtigkeit für alle gleichermaßen angewendet werden. Wir haben volles Vertrauen in die türkische Justiz."