Erste Stellungnahme von Minister Gürlek nach dem Urteil zur absoluten Nichtigkeit: Eine Entscheidung, die den Glauben an die Demokratie stärken wird

Justizminister Akın Gürlek äußerte sich nach dem Urteil zur absoluten Nichtigkeit und erklärte, dass der Rechtsweg der Revision offen stehe.

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Justizminister Akın Gürlek gab nach dem Urteil zur absoluten Nichtigkeit bezüglich der CHP eine Stellungnahme ab.

Minister Gürlek bezeichnete die Entscheidung als "demokratisch" und wies darauf hin, dass der Wille beim Volk und bei den Delegierten liege.

Gürlek betonte, dass der Rechtsweg der Revision offen stehe und jeder das Urteil respektieren müsse.

Justizminister Akın Gürlek äußerte sich nach dem Urteil zur absoluten Nichtigkeit in der CHP:

'DER WILLE DES VOLKES IST DER KERN DER DEMOKRATIE'

"Die Republik Türkei ist ein demokratischer Rechtsstaat. Der Kern der Demokratie ist der Wille des Volkes. Dass dieser Wille bei Wahlen, Parteitagen, Kongressen oder in jedem anderen demokratischen Prozess frei zum Ausdruck kommt, ist für die Existenz und Funktionsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates von entscheidender Bedeutung.

'DIE BEEINTRÄCHTIGUNG DES WILLENS DER DELEGIERTEN IST INAKZEPTABEL'

Die 36. Zivilkammer des Regionalgerichts Ankara hat heute eine wichtige Entscheidung getroffen. Im Zentrum dieser Entscheidung steht der direkte Schutz des demokratischen Willens. Denn unabhängig davon, um welche Partei es sich handelt, ist es inakzeptabel, dass der Wille der Delegierten und Mitglieder durch Vorteile, Druck oder Einflussnahme beeinträchtigt wird.

'DER PROZESS BEGANN DURCH DIE EINGABEN DER CHP-DELEGIERTEN SELBST'

Es muss besonders betont werden, dass dieser Prozess durch die Eingaben der Delegierten der Cumhuriyet Halk Partisi selbst begonnen hat und durch die Aussagen und Zeugenaussagen der CHP-Delegierten geformt wurde. Die Justizbehörden haben die vorliegenden Anschuldigungen, Ermittlungsakten, Zeugenaussagen und die gewonnenen Beweise sorgfältig geprüft und ihre Entscheidung unabhängig und unparteiisch getroffen.

'ES WURDE DIE ÜBERZEUGUNG GEWONNEN, DASS DER WILLE DER DELEGIERTEN BEEINTRÄCHTIGT WURDE'

Als Ergebnis der durchgeführten Bewertungen wurde die Überzeugung gewonnen, dass der Wille der Delegierten während des Parteitages vom 4.-5. November 2023 in einer Weise beeinträchtigt wurde, die das Ergebnis des Parteitages beeinflusste. Das Gericht stellte fest, dass die Behauptungen, einigen Delegierten seien Vorteile gewährt oder Versprechungen gemacht worden, die Freiheit und Gleichheit des Wahlprozesses untergraben haben.

Ich möchte hier unterstreichen: Die Aufgabe der Justiz ist es, die Rechtsstaatlichkeit zu gewährleisten. Wahlsicherheit gilt nicht nur für allgemeine Wahlen, sondern auch für die internen Prozesse politischer Parteien. Denn politische Parteien sind unverzichtbare Elemente und tragende Säulen der Demokratie. Die Beschädigung dieser Säulen bedeutet eine direkte Beschädigung der Demokratie.

'DIE ENTSCHEIDUNG HAT DAS VERTRAUEN IN DIE DEMOKRATIE GESTÄRKT'

Daher ist diese Entscheidung ein Urteil, das das Vertrauen unserer Bürger in die Demokratie stärkt und zeigt, dass die Selbstschutzmechanismen der Demokratie funktionieren. Ein Rechtsstaat ist ein Staat, der Anschuldigungen ernst nimmt und sie anhand von Beweisen bewertet.

'DER RECHTSWEG DER REVISION IST OFFEN'

Natürlich steht für diese Entscheidung der Rechtsweg der Revision offen. Der Prozess wird innerhalb der Rechtsordnung weiterlaufen. Es ist von großer Bedeutung, dass jeder diesen Prozess respektiert, seine Bewertungen im Rahmen des Rechts vornimmt und seine Einwände innerhalb der Rechtsordnung geltend macht.

'DER WILLE GEHÖRT DEM VOLK, GEHÖRT DEN DELEGIERTEN'

Für uns ist das Grundprinzip klar: Der Wille gehört dem Volk. Er gehört den Delegierten. Er gehört den Mitgliedern. Der Rechtsstaat steht fest gegen jedes Element, das einen Schatten auf diesen Willen wirft. Die Türkei wird ihre Demokratie weiterhin entschlossen mit Recht, Gerechtigkeit und der Bindung an den Volkswillen stärken."