Erste Stellungnahme von Üsküdar-Bürgermeisterin Dedetaş nach Haftbefehlen: „Es sind kompetente Menschen“

Im Zuge einer Operation gegen die Tochtergesellschaft der Stadtverwaltung Üsküdar, Kent A.Ş., wurden 9 Personen festgenommen und inhaftiert, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin von Üsküdar, Filiz Deveci, und der Geschäftsführer von Kent A.Ş., Nazım Akkoyunlu. Nach der Entscheidung zur Inhaftierung gab die Bürgermeisterin von Üsküdar, Dedetaş, ihre erste Stellungnahme ab.

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Die Ermittlungen zu den Vorwürfen von „Unregelmäßigkeiten und Bestechung“ bei der Stadtverwaltung Üsküdar dauern an.

Von den 20 am 7. April festgenommenen Personen wurden 9 durch das zuständige Gericht inhaftiert.

Das Gericht ordnete die Inhaftierung der stellvertretenden Bürgermeisterin von Üsküdar, Filiz Deveci, des Geschäftsführers von Kent A.Ş., Nazım Akkoyunlu, sowie von Hakan Yavuz, Özgür Ceylan, Barkın Ege Tekkökoğlu, Erdem Alkan, Kadir Karadağ, Yılmaz Kozan und Ceyhan Han an.

Ufuk Gündüz, der ebenfalls im Rahmen der Ermittlungen festgenommen worden war, wurde nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft freigelassen; 10 weitere Personen wurden unter gerichtlicher Aufsicht auf freien Fuß gesetzt.

Nach diesen gerichtlichen Entscheidungen gab die Bürgermeisterin von Üsküdar, Sinem Dedetaş, ihre erste Stellungnahme ab.

Dedetaş äußerte sich über ihren Social-Media-Account wie folgt:

„Unsere Mitarbeiter der Stadtverwaltung, allen voran unsere stellvertretende Bürgermeisterin Filiz Deveci und unser Kentaş-Geschäftsführer Nazım Akkoyunlu, wurden leider inhaftiert.

Unsere Freunde, die bei der Stadtverwaltung Üsküdar tätig sind, sind kompetente Menschen, die ihr Berufsleben den Prinzipien der Stadtplanung, dem öffentlichen Wohl und einem wissenschaftlichen Planungsansatz gewidmet haben.

Wir stehen voll und ganz hinter unseren Kollegen und haben nicht den geringsten Zweifel daran, dass sie wieder in unsere Mitte zurückkehren werden.

Niemand wird die Kraft haben, das Vertrauens- und Solidaritätsklima, das wir in Üsküdar aufgebaut haben, zu schwächen.

Wir werden weiterhin mit all unserer Kraft für unsere Nachbarn arbeiten und Dienstleistungen erbringen.“