Erwähnte Atatürk nicht in der Predigt, betete aber im Palast
Der Präsident für religiöse Angelegenheiten betete bei der Zeremonie zum 30. August im Präsidentenpalast für Atatürk.
12punto
Das Präsidium für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) erwähnte den Namen von Gazi Mustafa Kemal Atatürk zwar in seiner Botschaft zum Siegesfest am 30. August, ließ ihn jedoch in der Freitagspredigt unerwähnt.
Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, reagierte scharf auf diese Situation und erklärte, der Präsident für religiöse Angelegenheiten trage keine nationalen Gefühle in sich und ruiniere den Glauben der Nation. İmamoğlu sagte: "Der Präsident für religiöse Angelegenheiten ist kein Mensch, der die nationalen und spirituellen Gefühle dieses Volkes in sich trägt; er betreibt Politik. Er versucht, es jemandem recht zu machen, und ich weiß nicht einmal, wem. Möge Gott ihn auf den rechten Weg führen. Ein Präsident für religiöse Angelegenheiten, der weder das Vaterland, noch die Nation, noch die Flagge, noch die Republik, noch den Staat repräsentieren kann."
ERWÄHNTE ATATÜRK IN SEINEM GEBET IM PALAST
Nach diesen Entwicklungen erwähnte der Präsident für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, den Namen Atatürks in dem Gebet, das er bei der Zeremonie im Palast sprach.
Es fiel auf, dass Erbaş in seinem Gebet die Formulierung "angefangen beim Oberbefehlshaber des 30. August, Gazi Mustafa Kemal Atatürk, bis hin zu all unseren Veteranen..." verwendete.
Hutbede Atatürk'ü anmamıştı, Erbaş Saray'da dua ettihttps://t.co/yxpNhmiD6a pic.twitter.com/cHf1SMPlxP
— 12punto (@12puntocomtr) August 30, 2024