Es wurde behauptet, er stehe auf der Sanktionsliste des EP: Stellungnahme von Akın Gürlek

Während Behauptungen aufkamen, dass im Entwurf des Türkei-Berichts, der im Europäischen Parlament zur Abstimmung steht, die Aufnahme von Justizminister Akın Gürlek in die Sanktionsliste vorgeschlagen werde, hat Gürlek eine Erklärung abgegeben.

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Die Behauptungen bezüglich des Entwurfs des Türkei-Berichts, der im Europäischen Parlament erörtert werden soll, sind auf die Tagesordnung in Ankara gelangt. Nachdem im Entwurfstext die Aufnahme von Justizminister Akın Gürlek in die Sanktionsliste thematisiert wurde, gab Akın Gürlek eine Stellungnahme ab.

Minister Gürlek äußerte sich über seinen Social-Media-Account wie folgt:

'Die Republik Türkei ist ein unabhängiges und souveränes Land, das dem Prinzip des demokratischen Rechtsstaates verpflichtet ist und über eine tief verwurzelte Staatstradition verfügt. Die türkische Justiz trifft ihre Entscheidungen im Rahmen der Verfassung, der Gesetze und der ihr im Namen unserer Nation übertragenen richterlichen Befugnisse.

Die laufenden Gerichtsverfahren in der Türkei zu verzerren und politische Kampagnen auf der Grundlage von Akten zu führen, deren Strafverfolgung noch andauert; sowie grundlose Anschuldigungen gegen die türkische Justiz und meine Person zu erheben, ist eine Haltung, die nur durch ideologische Vorurteile erklärt werden kann.

Dieser politisch motivierte Ansatz, der von einigen Kreisen im Europäischen Parlament geschürt wird, untergräbt die Glaubwürdigkeit der Institutionen, die diese Personen vertreten. Für uns ist das Gewissen unserer edlen Nation und die Entscheidung der unabhängigen türkischen Gerichte maßgeblich.

Berichte des Europäischen Parlaments sind politische Texte mit empfehlendem Charakter

Die Berichte des Europäischen Parlaments sind politische Texte mit empfehlendem Charakter. Die Justizinstitutionen der Republik Türkei durch diese Texte ins Visier zu nehmen, ist ein vergeblicher Versuch, der sich gegen den nationalen Willen und die Souveränitätsrechte unseres Staates richtet.

Es wäre angebracht, wenn ein Mitglied des Europäischen Parlaments, das von seiner Zeit in der Kommunalverwaltung bis hin zu Wahlkampfprozessen in verschiedenen Themenbereichen in die Kritik geraten ist, einen Blick auf die in der Öffentlichkeit diskutierten Fragen zu Transparenz, Ethik und Rechenschaftspflicht in Bezug auf seine eigene politische Karriere werfen würde.

Die Türkei setzt ihren Kampf gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität, Korruption und jede Form von Rechtswidrigkeit entschlossen fort. Dieser Kampf kann weder durch interne noch durch externe politische Druckkampagnen unterbrochen werden.

Niemand sollte sich der Illusion hingeben, die Justiz der Republik Türkei unter Druck oder Vormundschaft stellen zu können. Wir werden unsere Pflicht für den Frieden unserer Nation, den Fortbestand unseres Staates und den Schutz unserer Rechtsordnung weiterhin erfüllen.'