Aufruf der EU zu Gaza: Wir fordern die Einfuhr von Treibstoff, um die Verteilung von Hilfsgütern zu beschleunigen

Nach der zweitägigen Verlängerung der humanitären Feuerpause zwischen Israel und der Hamas geht die humanitäre Unterstützung für die Region weiter. Janez Lenarčič, das für Krisenmanagement zuständige Mitglied der Europäischen Kommission, forderte eine Beschleunigung der Kontrollprozesse an den Grenzübergängen sowie eine Erhöhung der Treibstoffeinfuhren, um die Verteilung humanitärer Hilfe im Gazastreifen zu erleichtern.

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Das für Krisenmanagement zuständige Mitglied der Europäischen Kommission (EU), Janez Lenarčič, forderte eine Beschleunigung der Kontrollprozesse an den Grenzübergängen sowie eine Erhöhung der Treibstoffeinfuhren, um die Verteilung humanitärer Hilfe im Gazastreifen zu erleichtern.

Lenarčič sprach auf einem Podium im Brüsseler Presseclub über die humanitäre Hilfe der EU.

In seiner Bewertung der „humanitären Feuerpause“ zwischen Israel und der Hamas sagte er: „Noch nie zuvor sind so viele Lastwagen mit humanitärer Hilfe in den Gazastreifen gelangt.“

Lenarčič wies darauf hin, dass Israel derzeit nicht die Eröffnung weiterer Grenzübergänge in Erwägung ziehe, und erklärte, dass die größten humanitären Probleme im Gazastreifen die langen Kontrollzeiten für die am Grenzübergang Rafah wartenden Lastwagen sowie die langsame Verteilung der Hilfsgüter aufgrund des Treibstoffmangels innerhalb des Gazastreifens seien.

Das EU-Kommissionsmitglied betonte, man habe dazu aufgerufen, die Kontrollkapazitäten zu erhöhen und mehr Treibstoff in den Gazastreifen zu schicken.