Ex-Verkehrsminister Arif Ahmet Denizolgun: Graböffnung abgeschlossen, Leichnam in die Rechtsmedizin überführt
Nach der auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy durchgeführten Graböffnung wurde der Leichnam von Denizolgun in das Institut für Rechtsmedizin überführt.
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Im Rahmen der Ermittlungen zum Tod des ehemaligen Verkehrsministers Arif Ahmet Denizolgun im Jahr 2016 wurde dessen Grab geöffnet. Die auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy durchgeführte Exhumierung wurde auf dem Karacaahmet-Friedhof in Istanbul abgeschlossen.
In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft wurde darauf hingewiesen, dass es Behauptungen und Beschwerden bezüglich des Todes von Denizolgun sowie der zuvor durchgeführten Autopsie gebe, die als verdächtig eingestuft würden. Die Ermittlungen würden unter dem Aktenzeichen 2026/8086 der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy geführt.
Die Staatsanwaltschaft teilte der Öffentlichkeit mit: „Gemäß den einschlägigen Bestimmungen der Strafprozessordnung (CMK) wurde die Entscheidung zur Graböffnung getroffen, um eine erneute Untersuchung zur Feststellung der tatsächlichen Todesursache des Verstorbenen zu ermöglichen.“
Auf dem Karacaahmet-Friedhof wurden vor dem Eingriff Sicherheitsvorkehrungen mit Metallabsperrungen getroffen. Der Staatsanwalt und die Tatortuntersuchungsteams trafen gegen 08.45 Uhr morgens auf dem Friedhof ein.
Nach etwa dreistündiger Arbeit wurde die Exhumierung abgeschlossen. Der Leichnam von Denizolgun wurde zur erneuten Untersuchung der Todesursache in das Institut für Rechtsmedizin überführt.