Experten warnen: Der Winter wird hart
Meteorologen zufolge werden Oktober und November den jahreszeitlichen Normen entsprechen, die Dürre soll im Dezember enden. Im Januar und Februar ist die Wahrscheinlichkeit für Kältewellen und Schneefall hoch. Am Wochenende steht jedoch erst einmal eine Hitzewelle bevor.
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Die Türkei wird die Auswirkungen des sich im Pazifischen Ozean entwickelnden La-Niña-Phänomens in den Herbst- und Wintermonaten zu spüren bekommen. Berichte internationaler Klimainstitute zeigen, dass dieser Effekt die atmosphärische Zirkulation verändern und die winterlichen Bedingungen bestimmen wird.
Der Meteorologie-Ingenieur Adil Tek erklärte: „Seit Juni befinden wir uns in La-Niña-Bedingungen. Es wird erwartet, dass diese bis Januar 2026 mit schwacher bis mittlerer Intensität anhalten.“ Dr. Güven Özdemir, Dozent an der Universität Istanbul Aydın, fügte hinzu: „Modellstudien zeigen, dass La Niña in einigen Phasen stärker und in anderen schwächer ausgeprägt sein wird.“
DÜRRE ENDET IM DEZEMBER
Adil Tek wies darauf hin, dass der Herbst in den Monaten Oktober und November den jahreszeitlichen Normen entsprechen werde, während die Dürre im Dezember durch überdurchschnittliche Niederschläge enden solle.
Dr. Güven Özdemir warnte: „Ab der zweiten Hälfte des Herbstes ist das Dürrerisiko hoch. Die Durchschnittstemperaturen werden leicht über den jahreszeitlichen Normen liegen.“
VORTEX-WARNUNG: WINTER KÖNNTE HÄRTER WERDEN
Adil Tek verwies auf die Entwicklungen in der Polarregion und sagte: „Es gibt Erwartungen, dass der Polarwirbel (Vortex) in diesem Jahr gestört wird. Sollte dies eintreten, könnte der Winter härter ausfallen.“
HITZEWELLE AM WOCHENENDE
Tek gab auch eine Warnung für das Wochenende heraus und merkte an, dass die Temperaturen in Istanbul am Sonntag 32 Grad erreichen werden, in der Marmara-Region der Nordostwind (Poyraz) wehen werde und bis zum 14. oder 15. September keine Niederschläge zu erwarten seien.