Experten warnen: Nächstes Jahr könnten Sardellen auf unseren Tischen fehlen
Prof. Dr. Mehmet Kocabaş, Dozent an der Technischen Universität Karadeniz (KTÜ), hat eine wichtige Warnung bezüglich der Sardelle, dem Favoriten der Fischsaison, ausgesprochen. Kocabaş betonte das Problem der Überfischung und erklärte, dass es im kommenden Jahr schwierig werden könnte, Sardellen zu finden.
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Im östlichen Schwarzen Meer setzen Fischer mit Beginn der Fischfangsaison am 1. September weiterhin ihre Netze ins Meer. Die Sardelle, die in der vergangenen Saison nur in begrenzten Mengen gefangen wurde und vor allem durch Diskussionen über die gesetzliche Fanggröße in die Schlagzeilen geriet, erlebte im Schwarzen Meer einen Überfluss. Dieser Überfluss ließ die Sardellenpreise sinken, doch es wurde auf das Thema 'Überfischung' aufmerksam gemacht.
Prof. Dr. Mehmet Kocabaş, Dozent für Wildtierökologie und -management an der Forstwirtschaftlichen Fakultät der KTÜ, erklärte, dass der im letzten Jahr reichlich gefangene Bonito zurückgegangen sei und dasselbe Schicksal in der nächsten Saison auch die Sardelle ereilen könnte. Prof. Dr. Kocabaş sagte: "Wir hatten gesagt, dass wir den Bonito in diesem Jahr kaum sehen werden. Derzeit gibt es zwar Bonito, aber nur als Probe. Auf den Verkaufstischen dominieren eher Sardellen. Auch etwas Wittling und Stöcker sind zu finden."
WIR KÖNNTEN SIE MÖGLICHERWEISE NICHT MEHR AUF DEN VERKAUFSTISCHEN SEHEN
"Wenn dieser Fangdruck anhält, könnten wir sie in kurzer Zeit möglicherweise nicht mehr auf den Verkaufstischen sehen. Es gibt eine große Industrie, die auf der Sardelle basiert, wie etwa Fischmehlfabriken. Die Sardelle wandert entlang der Küste des Schwarzen Meeres und unsere Boote sind ihr auf der Spur. Schutzmaßnahmen müssen jederzeit angewendet werden. Der Staat muss die Kontrollen auf strengste Weise durchführen und die Strafen müssen abschreckend sein. Echte Fischer müssen geschützt werden", fügte er hinzu.