Export-prämierter Olivenöl-Riese meldet Konkordat an
Olivos, eine der führenden Olivenölmarken der Türkei, ist in finanzielle Engpässe geraten und hat ein Konkordatsverfahren beantragt. Das 1. Handelsgericht erster Instanz in Izmir hat dem Unternehmen ab dem 13. August 2025 eine vorläufige Frist von drei Monaten gewährt.
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Olivos, das vom Verband der Oliven- und Olivenölexporteure der Ägäis mehrfach als „Unternehmen mit dem höchsten Exportvolumen“ und „Unternehmen mit dem höchsten Export von verpackten Waren“ ausgezeichnet wurde, hat ein Konkordat beantragt.
Der Konkordatsantrag von Olivos wurde nicht allein gestellt. Das Unternehmen reichte den Antrag gemeinsam mit der SDA Gıda Tarım A.Ş. ein.
Es wurde darauf hingewiesen, dass der Prozess unter Mitwirkung des Vorstandsvorsitzenden Selçuk Atalay geführt wird und ein gemeinsamer Antrag gewählt wurde, um einen solideren Weg einzuschlagen.
GERICHT HAT KOMMISSAR BESTELLT
Das 1. Handelsgericht erster Instanz in Izmir hat den unabhängigen Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer İbrahim Sadi Erk zum vorläufigen Konkordatskommissar ernannt, um die Finanzstruktur der Unternehmen zu prüfen.
TERMIN FÜR DIE ERSTE ANHÖRUNG FESTGELEGT
Die erste Anhörung im Konkordatsverfahren findet am 6. November 2025 um 10:10 Uhr im Nebengebäude des Regionalgerichts Izmir statt.
Das Gericht hat nach der Konkordatsankündigung eine siebentägige Einspruchsfrist eingeräumt. Innerhalb dieser Frist haben betroffene Parteien das Recht, einen Antrag auf Ablehnung zu stellen.