Exportverbot für Zitronen dauerte nur einen Tag

Das Handelsministerium hat das Exportverbot für Zitronen, das aufgrund der Auswirkungen ungünstiger Wetterbedingungen auf das Angebot verhängt worden war, einen Tag später wieder aufgehoben. Minister Ömer Bolat erklärte, dass nach einer Bewertung mit Erzeugern und den zuständigen Institutionen beschlossen wurde, den Export fortzusetzen.

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Die Entscheidung des Handelsministeriums, den Zitronenexport zu stoppen, dauerte nur einen Tag. Handelsminister Ömer Bolat gab über seinen Social-Media-Account bekannt, dass das Exportverbot für Zitronen nach einem Bewertungstreffen, an dem Vertreter der Erzeugerprovinzen sowie Beamte des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft und des Handelsministeriums teilnahmen, aufgehoben wurde.

Das Ministerium hatte am 7. April erklärt, dass ungünstige Wetterbedingungen zu einer Verknappung des Zitronenangebots geführt hätten und der Export vorübergehend ausgesetzt werde, da dies zu Preiserhöhungen auf dem Binnenmarkt führen könnte. Die Entscheidung war am Morgen des 8. April in Kraft getreten. Aufgrund der Reaktionen in der Öffentlichkeit und in Erzeugerkreisen wurde jedoch betont, dass eine Neubewertung erforderlich sei.

In der Erklärung nach dem Treffen wurde darauf hingewiesen, dass das Zitronenangebot zur Deckung des Bedarfs auf dem Binnenmarkt weiterhin ausreiche und die Fortsetzung des Exports sowohl für die Erzeuger als auch für die Wirtschaft des Landes wichtig sei. Damit wurde die Beschränkung des Zitronenexports nach nur eintägiger Anwendung vollständig aufgehoben.