Fall Seçil Erzan in Konya: 'Meine finanzielle Situation hatte sich verschlechtert. Am 25. März begann ich, Gelder zu veruntreuen'
In Konya hat eine Bankangestellte eine beträchtliche Summe Geld veruntreut. Die Bankangestellte P.Y., von der bekannt wurde, dass sie einen Teil des Geldes an ihren Verlobten geschickt hatte, sowie ihr Verlobter S.A. wurden festgenommen. In ihrer Aussage erklärte P.Y., sie habe das Geld bei gehebelten Transaktionen verloren.
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Der Schauplatz eines neuen Falls im Stil von Seçil Erzan ist diesmal Konya. P.Y., die bei einer Privatbank arbeitet, veruntreute 37 Millionen 157 Tausend 105 TL.
Während bekannt wurde, dass P.Y. einen Teil des Geldes an ihren Verlobten geschickt hatte, sagte sie in ihrer Aussage: "Ich habe dieses Geld auch bei den von mir getätigten gehebelten Transaktionen verloren."
ANWÄLTE DER BANK REICHTEN BESCHWERDE EIN
Die Anwälte einer Privatbank in Konya suchten die Polizeidirektion des Bezirks Ereğli auf und reichten Beschwerde ein, wobei sie angaben, dass die bei ihrer Filiale beschäftigte P.Y. innerhalb eines Zeitraums von 3 Monaten 37 Millionen 157 Tausend 105 TL veruntreut habe und dies auch gestanden habe.
Daraufhin wurden P.Y. und ihr Verlobter S.A., dem vorgeworfen wird, einen Teil des Geldes erhalten zu haben, festgenommen.
Beide Verdächtigen wurden von dem zuständigen Gericht in Untersuchungshaft genommen.
"ICH HABE DIE GELDER PER EFT AUF DIE KONTEN VON 25 VERSCHIEDENEN KUNDEN ÜBERWIESEN"
Dem Bericht von Tolga Yanık von der Zeitung Sabah zufolge schilderte P.Y. den Bankinspektoren den Vorfall im Detail. P.Y. sagte: "Meine finanzielle Situation hatte sich verschlechtert. Am 25. März begann ich, Gelder zu veruntreuen. Ich habe die Gelder per EFT auf die Konten von 25 verschiedenen Kunden überwiesen, die mir bekannt waren.
Später habe ich diese angewiesen und das Geld auf meine Konten und die von S.A. transferiert. Ich habe 20 Millionen 700 Tausend TL des Geldes in Kryptowährungen investiert.
Ich habe dieses Geld bei den von mir getätigten gehebelten Transaktionen verloren.
11 Millionen 200 Tausend TL des Geldes habe ich auf das Konto von S.A. weitergeleitet.
Ich hatte Schulden bei Dritten. Mit 1 Million 500 Tausend TL des Geldes habe ich diese Schulden beglichen", sagte sie.
HÄUFIGE URLAUBE MIT DEM VERLOBTEN
Es wurde zudem behauptet, dass die Bankangestellte und ihr Verlobter häufig in den Urlaub gefahren seien und in Luxushotels übernachtet hätten.