Falsche Richterin und ihr Partner: Unglaubliche Versprechen
Die falsche Richterin legte die Robe an, posierte für Fotos und eröffnete eine Website für Rechtsberatung. Damit nicht genug: Die Betrügerin stellte sich allen als „die berühmte Richterin“ vor. Nachdem die falsche Richterin in den Fokus der Öffentlichkeit geraten war, wurde die Polizei aktiv und nahm die Verdächtige ins Visier.
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In Ankara wurden eine falsche Richterin und ihr Partner, mit dem sie in einer religiösen Ehe (Imam-Ehe) lebt, wegen Betrugs verhaftet.
Die angebliche Richterin machte unfassbare Versprechen und behauptete, selbst in Fällen, in denen Beweise wie Feinwaagen und Bargeld vorlagen, eine Aussetzung des Urteils oder einen Freispruch erwirken zu können. Bei schweren Strafverfahren wie Mordfällen versprach sie zudem Haftentlassungen und Freisprüche.
GEFÄLSCHTER LEBENSLAUF ERSTELLT
Die bei einer Durchsuchung im Büro der falschen Richterin sichergestellten Gegenstände sorgten für Erstaunen. Im Büro wurden eine nicht registrierte Schusswaffe, Munition, eine Richterrobe und diverse Dokumente gefunden.
Es stellte sich heraus, dass die angebliche Richterin ihren Lebenslauf gefälscht hatte, um die Bürger zu täuschen, sich auf ihrer Website als Richterin ausgab und versuchte, die Menschen mit ihren unglaublichen Versprechen zu betrügen.
UNFASSBARE VERSPRECHEN
Auf ihrer Website behauptete die angebliche Richterin, dass sie selbst bei Drogendelikten, trotz Beweisen wie Feinwaagen und Bargeld, eine Aussetzung des Urteils oder einen Freispruch sowie bei schweren Strafverfahren wie Mordfällen eine Haftentlassung und einen Freispruch erwirken könne.
94 TAUSEND LIRA GEFORDERT
Dem Bericht von İlker Turak von Ekol TV zufolge erstellte die Verdächtige eine Preisliste, in der sie für die Erlangung einer Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in der Türkei 94 Tausend Lira verlangte.
VERHAFTET
Nach polizeilichen Ermittlungen wurde die wegen Betrugsvorwürfen in die Schlagzeilen geratene angebliche Richterin D.Ş. festgenommen. D.T. wurde nach der polizeilichen Vernehmung zusammen mit ihrem Partner U.A. dem Gericht vorgeführt. Die Verdächtigen sagten vor dem zuständigen Staatsanwalt aus. D.Ş. und ihr Partner D.T. wurden dem Bereitschaftsgericht vorgeführt und wegen „qualifizierten Betrugs“ verhaftet.
1 MILLION 400 TAUSEND LIRA PROZESSKOSTEN
Unterdessen ging aus der Aussage des Opfers A.S. in Şanlıurfa hervor, dass dieser in einen Rechtsstreit um einen Grundstückskauf verwickelt war. Er gab an, mit D.T., die sich als Richterin ausgab, und ihrem Partner U.A. vereinbart zu haben, dass er für den Gewinn des Prozesses 3 Millionen Lira zahlen würde. Er habe 70 Tausend Lira auf das Konto von D.T. überwiesen, zudem 330 Lira in bar übergeben und 1 Million Lira auf das Konto von U.A. gesendet. Nachdem er den Prozess verloren hatte, erkannte A.S., dass er um insgesamt 1 Million 400 Tausend Lira betrogen worden war, und erstattete Anzeige.