Fatih Altaylı äußert sich zu Schwarzmarkt-Vorwürfen: 'Die Aussage von Dursun Özbek liegt mir vor'

Fatih Altaylı erklärte in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen über Schwarzmarkt-Ticketverkäufe bei Galatasaray, dass Präsident Dursun Özbek bei der Staatsanwaltschaft keine Anzeige wegen Korruption, sondern wegen Verleumdung erstattet habe. Altaylı sagte: 'Er fordert nicht, dass Korruption untersucht wird, sondern dass die Verleumder bestraft werden.'

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Der Journalist Fatih Altaylı äußerte sich auf seinem persönlichen YouTube-Kanal zu den Vorwürfen über Schwarzmarkt-Ticketverkäufe beim Galatasaray Sportclub.

Altaylı sprach über die Aussage, die Präsident Dursun Özbek bei der Staatsanwaltschaft gemacht hat, und stellte fest, dass die Staatsanwaltschaft nicht wegen Korruptionsvorwürfen ermittle, sondern dass Özbek Strafanzeige erstattet habe, um die Verleumder fassen zu lassen.

Altaylı äußerte sich wie folgt: "Herr Dursun sagte, er sei zur Staatsanwaltschaft gegangen und habe Strafanzeige erstattet. Aber es liegt keine Beschwerde wegen Korruption vor. Er möchte, dass die Verleumdungen gegen Galatasaray bestraft werden. Er sagt nicht: 'Untersucht die Korruptionsvorwürfe', sondern: 'Findet die Verleumder'."

'DIE AUSSAGE VON DURSUN ÖZBEK LIEGT MIR VOR'

Bezüglich der staatsanwaltschaftlichen Aussage sagte Altaylı: "Die Aussage von Herrn Dursun bei der Staatsanwaltschaft liegt mir vor. Auch dort sagt er dasselbe; er fordert nicht, die Korruptionsvorwürfe zu untersuchen. Er sagt: 'Findet diejenigen, die haltlose Nachrichten über uns verbreiten'", und kritisierte damit den Prozess.

ICH TRETEN NICHT ZURÜCK

Im weiteren Verlauf seiner Erklärungen gab Altaylı an, dass er darüber nachgedacht habe, aus dem Galatasaray Sportclub auszutreten, diesen Gedanken jedoch aufgeschoben habe. "Ich sagte, ich werde zurücktreten, aber aus Trotz tue ich es nicht. Ich habe das Recht, diese Themen innerhalb des Clubs zur Sprache zu bringen und die notwendigen Strafanzeigen zu erstatten. Wenn diese Dinge nicht aufgeklärt werden, dann werde ich zurücktreten", sagte er.

SCHWARZMARKT GIBT ES IN VIELEN CLUBS 

Abschließend erklärte Altaylı, dass Schwarzmarkt-Ticketverkäufe nicht nur bei Galatasaray, sondern bei vielen Clubs vorkämen: "Ähnliche Strukturen existieren auch bei anderen Clubs. Aber was mich wirklich stört, ist, dass dieses Geld in die Taschen einiger Personen fließt. Ich denke, dass der Bankenverband (Bankalar Birliği) diese Situation untersuchen sollte. Wenn diese Gelder offen an Personen oder Clubs fließen, bedeutet das, dass gegen den Vertrag verstoßen wird", so Altaylı.