Fatih Altaylı äußert sich zu seinem „Eline sağlık“-Beitrag
Der Journalist Fatih Altaylı hat sich zu seinem Beitrag „Eline sağlık“ (Gesundheit für deine Hände) geäußert, den er nach dem Vorfall veröffentlichte, bei dem ein Bürger namens İsmail Aydemir während des „Marsches für die Märtyrer und zur Unterstützung Palästinas“ geschlagen wurde, weil er eine Tevhid-Flagge trug.
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Der Journalist Fatih Altaylı, gegen den die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat, äußerte sich erstmals zu seinem „Eline sağlık“-Beitrag, den er nach der Veröffentlichung wieder gelöscht hatte.
„ICH VERSUCHE ZU SEHEN, WER WAS VERSTEHT“
Altaylı erklärte zu seinem Beitrag: „Als die Ereignisse begannen, sagte ich nur eine Sache: ‚Eline sağlık‘. Ohne ein Subjekt zu nennen. Tatsächlich war ein Freund bei mir, als ich das schrieb. Er fragte: ‚Bruder, wessen Hände sollen gesund sein?‘ Ich sagte: ‚Schau mal, wer was daraus versteht.‘ Es könnte die Gesundheit für die Hände desjenigen sein, der zugeschlagen hat, oder für die Hände derer, die den Angreifer gefasst haben. Es könnte für jeden gelten. Plötzlich kamen alle möglichen Leute aus ihren Löchern gekrochen, als würde ich demjenigen, der zugeschlagen hat, ‚Eline sağlık‘ sagen. Dabei sage ich gar nichts. Ich versuche nur zu sehen, wer was daraus versteht“, so Altaylı.
WAS WAR PASSIERT?
In Istanbul wurde ein Bürger namens İsmail Aydemir, der mit einer Kelime-i-Tevhid-Flagge von einem Marsch zur Unterstützung Palästinas zurückkehrte, von einer Person mit einem Faustschlag angegriffen, die zuvor „Ihr seid Araber-Liebhaber“ gerufen hatte.
Während der Vorfall schnell zum Gesprächsthema wurde, veröffentlichte Fatih Altaylı auf der Social-Media-Plattform X einen Beitrag, in dem er sich mit „Eline sağlık“ auf den Angreifer E.A. bezog.
Nachdem sein Beitrag auf große Empörung stieß, sah sich Fatih Altaylı gezwungen, ihn kurz darauf zu löschen.