Fatih Altaylı antwortet Murat Kurum auf 'kostenlosen Nahverkehr' und 'Presseausweis': 'Für sie ist jeder käuflich...'
Der Journalist Fatih Altaylı kritisierte das Wahlversprechen des AKP-Kandidaten für Eskişehir und ehemaligen İyi-Parti-Mitglieds Nebi Hatipoğlu, Journalisten ein Mindestgehalt zu zahlen, sowie das Versprechen des AKP-Kandidaten für Istanbul, Murat Kurum, Journalisten 'kostenlosen Nahverkehr' anzubieten.
12punto
Der Journalist Fatih Altaylı kritisierte das Wahlversprechen des AKP-Kandidaten für Eskişehir und ehemaligen İyi-Parti-Mitglieds Nebi Hatipoğlu, Journalisten ein Mindestgehalt zu zahlen. Altaylı erinnerte zudem an das Versprechen des AKP-Kandidaten für Istanbul, Murat Kurum, Journalisten „kostenlose Fahrten mit allen von der Stadtverwaltung betriebenen Verkehrsmitteln“ anzubieten, und reagierte mit den Worten: „Das Geld der Stadtverwaltung ist ja nicht von seinem Vater geerbt und die städtischen Mittel nicht von seiner Mutter, also kann er es nach Belieben verteilen.“
Altaylı fügte zudem Folgendes hinzu:
"ICH BESITZE KEINEN PRESSEAUSWEIS"
„Journalisten sind ohnehin käuflich. Geld auf den Tisch, Unterstützung sichern. Wer Journalist ist und wer nicht, entscheidet ohnehin das Kommunikationspräsidium des Präsidenten, da bleibt das Geschenk wenigstens in der Familie“, so Altaylı. „Leute wie Murat Kurum wissen das nicht, aber genau aus diesem Grund – weil Journalisten solche Privilegien gewährt werden – besitze ich keinen Presseausweis. Seit 42 Jahren nehme ich keinen an.“
"TRANSPORTIEREN SIE STUDENTEN KOSTENLOS, NICHT JOURNALISTEN"
„Und jetzt kommt einer daher und sagt: ‚Wenn ihr mich wählt, mache ich euch Bus, Fähre, Bahn und Marmaray wieder kostenlos‘. Wenn ihr unbedingt jemanden kostenlos befördern wollt, dann transportiert Studenten kostenlos, nicht Journalisten. Für sie ist jeder und alles käuflich. Aber selbst wenn man Ethik und Moral beiseite lässt, sind diese Journalisten wohl kaum so dumm, nicht zu wissen, dass ‚kostenloser Käse nur in der Mausefalle zu finden ist‘. Wenn ihr als Regierung den Journalisten unbedingt etwas geben wollt, dann gebt ihnen ein wenig Freiheit, Freiheit.“