Bemerkenswerter Erdbeben-Kommentar von Fatih Portakal: „Es heißt, betreten Sie Ihr Haus nicht“
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 in Silivri gehen weiterhin unterschiedliche Kommentare zum Prozess ein. Fatih Portakal äußerte sich bemerkenswert zu den Reaktionen der Bürger und Verantwortlichen nach dem Beben.
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Das Erdbeben der Stärke 6,2 im Marmarameer löste in der Stadt große Panik aus; der Verkehr kam zum Erliegen, es gab Kommunikationsprobleme und der Mangel an Sammelplätzen fiel auf.
Auch der Hauptnachrichtensprecher von Sözcü TV, Fatih Portakal, äußerte sich bemerkenswert zu dem Geschehen.
Portakal ging auf die Kommunikations- und Verkehrsprobleme nach dem Erdbeben ein und bewertete die Situation wie folgt: „In Japan heißt es ‚verlassen Sie nicht das Haus‘, bei uns heißt es ‚betreten Sie Ihr Haus nicht‘. Nicht das Erdbeben tötet, sondern die Vernachlässigung. Ich kann mich kaum beherrschen, um nicht vor Wut zu schäumen.“
Portakal, der scharfe Kritik an der Regierung, den Behörden und dem System übte, sagte: „Gott bewahre, wir haben keine große Katastrophe erlebt. Aber wir leben in einer solchen Realität. Die Stadt hat nicht funktioniert. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich werde mich nicht selbst belügen.“
Portakal fuhr fort:
„Und natürlich haben die Menschen zwangsläufig Angst, ihre Häuser zu betreten. Stellen Sie sich vor, in Japan sagen sie bei einem Erdbeben: ‚Verlassen Sie nicht Ihr Haus‘. Unsere Leute sagen bei einem Erdbeben: ‚Gehen Sie an sichere Orte‘, wenn Sie Ihrem Gebäude nicht vertrauen. Und sie leben weiterhin auf Messers Schneide...“
Ich frage Sie, und Sie antworten: Vertrauen Sie dem Gebäude, in dem Sie wohnen? Wir befinden uns auf Verwerfungslinien. Unser Gebäudebestand und die mangelnde Kontrolle im Land sind bekannt. Auch die Mentalität im Land ist bekannt: wie das Beispiel Hatay, wie in Kahramanmaraş...
Sie kennen die Versprechen, die am 6. Februar 2023 in Hatay gemacht wurden, und die Sätze, die aus den Mündern derer kamen, die uns regieren. Sie werden ohnehin wiederholt. Es ist offensichtlich, dass in den zwei Jahren, die vergangen sind, nichts getan wurde. Schauen Sie, ich sage nichts. Wäre etwas getan worden, wäre die Stadt bei einem Erdbeben der Stärke 6,2 nicht gelähmt gewesen.
Ich kann mich kaum beherrschen, um nicht vor Wut zu schäumen. Ich kann mich kaum beherrschen, um auf diesem Bildschirm nicht vor Wut zu schäumen.“