FETÖ-Operation in Ankara: Verdächtige in Maisonette-Wohnung gefasst

Das Ehepaar Ö.K. und S.K., das wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in der FETÖ seit langem gesucht wurde, konnte bei einer Operation der Polizei von Ankara festgenommen werden. Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen den Krypto-Messenger Bylock nutzten und über zahlreiche Konten verfügten.

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Die Teams der Abteilung zur Bekämpfung organisierter Kriminalität der Polizeidirektion Ankara setzen ihre Operationen gegen die FETÖ ununterbrochen fort. In diesem Rahmen wurden Ö.K. und S.K., die wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in der FETÖ und deren Führung gesucht wurden, bei einer gezielten Operation festgenommen.

BYLOCK-NUTZUNG NACHGEWIESEN

Bei den Untersuchungen der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass Ö.K. und S.K. den Krypto-Messenger Bylock verwendeten und über zahlreiche Bank- und Digitalkonten verfügten.

Es wurde bekannt, dass beide Verdächtige bereits seit langem gesucht wurden und ständig ihre Adresse sowie ihr Erscheinungsbild änderten, um einer Festnahme zu entgehen.

NAMEN TAUCHEN IN AUSSAGEN VON REUIGEN AUF

Es wurde ermittelt, dass S.K. zwischen 2011 und 2017 als sogenannte „Provinz-Schwester“ (il ablası) für Kırklareli tätig war, in mit der FETÖ verbundenen Unternehmen arbeitete und zahlreiche neue Mitglieder für die Organisation rekrutierte. In den Aussagen von Personen, die zuvor von der Kronzeugenregelung Gebrauch gemacht hatten, tauchte der Name von S.K. häufig auf.

Ö.K. war während seiner Tätigkeit als Akademiker an der Universität Kırklareli entlassen worden. In diesem Zeitraum fungierte er als „Universitätsverantwortlicher für Kırklareli“ und war für die Dozenten und Akademiker an der Universität zuständig. Ö.K., der den Decknamen „Erkan“ verwendete, wurde laut Berichten in den Aussagen zahlreicher Mitglieder der Organisation, die von der Kronzeugenregelung profitierten, namentlich genannt.

LEBEN IM VERBORGENEN

Nach der Überwachung durch die Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass Ö.K. und S.K. in der oberen Etage einer Maisonette-Wohnung im Bezirk Altındağ in Ankara lebten. Um nicht entdeckt zu werden, hatten die Verdächtigen eine separate Tür zur oberen Etage eingebaut und lebten dort ohne offizielle Registrierung. Nach der Operation der Abteilung zur Bekämpfung organisierter Kriminalität wurden Ö.K. und S.K. festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den Justizbehörden überstellt.