Fischereisektor fordert Verbot der Stöckerfischerei

Ramazan Özkaya, Vorstandsvorsitzender des Zentralverbands der Fischereigenossenschaften, erklärte, dass ein Großteil der in den letzten Tagen gefangenen Stöcker unter der gesetzlichen Mindestgröße liege, und sagte: „Um die Bestände nicht weiter zu schädigen, muss der Fang dieses Fisches gestoppt werden.“

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Ramazan Özkaya, Vorstandsvorsitzender des Zentralverbands der Fischereigenossenschaften, sagte in seiner Bewertung, dass die Fangsaison sowohl für die Fischer als auch für die Bürger positiv verlaufe.

Özkaya erinnerte daran, dass die Fischproduktion im Land auf zwei Arten erfolge, nämlich durch „Fischfang“ und „Aquakultur“, und wies darauf hin, dass die Türkei in der Fischerei in Europa eine herausragende Rolle spiele.

Özkaya berichtete, dass das Land insbesondere in der Aquakultur zu den führenden Nationen in Europa gehöre und die Türkei bei der Zucht von Wolfsbarsch und Goldbrasse weltweit an erster Stelle stehe.

„DIE MENGE DES GEFANGENEN FISCHES IST GESUNKEN“

Özkaya wies darauf hin, dass die Menge des gefangenen Fisches trotz der zunehmenden Aquakultur im Fischereisektor rückläufig sei: „Aufgrund des Klimawandels, der Überfischung und der Nichteinhaltung der entsprechenden Vorschriften sind die Fischbestände in den Meeren zurückgegangen. Aus diesem Grund gab es auch einen starken Rückgang bei der Menge des gefangenen Fisches. Während die Fangmenge im Jahr 2015 noch 432 Tausend Tonnen betrug, sank sie im Jahr 2023 auf 330 Tausend Tonnen.

Özkaya betonte, dass die Einhaltung der festgelegten Regeln in der Fischerei äußerst wichtig für die Erholung der Bestände sei, und äußerte sich wie folgt: „Es ist zu beobachten, dass die meisten der in den letzten Tagen gefangenen Stöcker unter der gesetzlichen Mindestgröße liegen. Aufgrund ihres langsamen Wachstums benötigen die Stöckerbestände Zeit, um sich zu erholen; um die Bestände nicht weiter zu schädigen, muss der Fang dieses Fisches gestoppt werden.

FISCHER MÜSSEN AUF FISCHGRÖSSEN ACHTEN

Özkaya erklärte, dass es die Fischer seien, die die Meere schützen müssten: „Die Meere sind die Existenzgrundlage unserer Fischer. Deshalb müssen gerade die Fischer besonders auf den Erhalt der Fischbestände achten. Die Fischer müssen bei den von ihnen gefangenen Fischen stärker auf die Größe achten.“

Özkaya teilte mit, dass die Fangsaison in den Meeren bald ende, und wies darauf hin, dass es auch für die Bürger wichtig sei, keine Fische zu kaufen, die nicht den gesetzlichen Kriterien entsprechen.