FKF reagiert auf Schulangriffe: Yusuf Tekin zum Rücktritt aufgefordert

Die Föderation der Ideenclubs (FKF) verurteilte in einer Presseerklärung die Schulangriffe in Şanlıurfa und Kahramanmaraş und forderte den Bildungsminister Yusuf Tekin zum Rücktritt auf.

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Die Föderation der Ideenclubs (FKF) erklärte in ihrer Presseerklärung Folgendes:

Nach dem Angriff in einer Oberschule im Landkreis Siverek in Şanlıurfa gestern, bei dem zahlreiche Personen, darunter Lehrer und Schüler, verletzt wurden, ereignete sich heute ein ähnlicher Angriff in einer Mittelschule in Kahramanmaraş.

Bei dem Angriff in Kahramanmaraş kamen offiziellen Angaben zufolge 9 Menschen ums Leben, darunter ein Lehrer, und 13 weitere wurden verletzt.

Die Vorfälle sind keine Einzelfälle. Die AKP-Regierung, die das Bildungswesen zunehmend von der Wissenschaftlichkeit entfernt, es in ein Experimentierfeld für Sekten und religiöse Gemeinschaften verwandelt und eine qualifizierte Bildung aus dem öffentlichen Raum verdrängt und dem Markt überlässt, trägt die Hauptverantwortung für diese Ereignisse.

Yusuf Tekin, der seit seinem Amtsantritt Lehrer, Schüler und Eltern ins Visier nimmt, hat nicht nur keinerlei Maßnahmen gegen die zunehmende Entwicklung von Schulen zu Tatorten ergriffen, sondern stärkt zudem den Nährboden für solche Angriffe.

Banden und Drogenhändler, die das Umfeld der Schulen belagern, wirken sich direkt auf die Jugend aus. Insbesondere dieses System, das Gewalt und Aggression gegen Kinder und Jugendliche als Lebensstil vermarktet und durch die Aufzwingung von Individualismus verhindert, dass junge Menschen und die Gesellschaft um gemeinsame Werte zusammenfinden, ist zum grundlegenden Bestimmungsfaktor für das Geschehene geworden.

Für eine qualifizierte, wissenschaftliche Bildung und ein sicheres Leben müssen wir uns von diesem System befreien. Wir rufen alle unsere Kommilitonen und Mitbürger dazu auf, gemeinsam zu kämpfen.