Flaggen-Protest der Halkın Kurtuluş Partisi gegen CHP-Kundgebung
Eine weitere Kundgebung der CHP, die als Reaktion auf die Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu initiiert wurde, fand in Bakırköy statt. Während die Kundgebung auf breite Resonanz stieß, gab die Halkın Kurtuluş Partisi über ihren Social-Media-Account bekannt, dass sie gegen die Veranstaltung protestiere.
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Während der CHP-Vorsitzende Özgür Özel zur Menschenmenge auf dem Platz von Bakırköy sprach und auf die Transparente der Bürger aufmerksam machte, ereignete sich unmittelbar außerhalb des Kundgebungsgeländes ein bemerkenswerter Vorfall.
Die Halkın Kurtuluş Partisi, die zur Unterstützung der Kundgebung angereist war, nahm nicht an der Veranstaltung teil, nachdem ihre mitgebrachten Flaggen nicht auf das Gelände gelassen wurden. In einer Erklärung auf dem Social-Media-Account der Partei hieß es dazu:
"WIR ALS HALKIN KURTULUŞ PARTİSİ HABEN HEUTE ABEND AN DER CHP-KUNDGEBUNG IN BAKIRKÖY NICHT TEILGENOMMEN, SONDERN DAGEGEN PROTESTIERT, WEIL UNSERE FAHNENSTANGEN-FLAGGEN NICHT ZUGELASSEN WURDEN!
Als HKP haben wir seit dem 19. März an allen Kundgebungen in Istanbul gemeinsam mit unserem Volk teilgenommen, das gegen die Unterdrückung durch die volksfeindliche AKP-Clique Widerstand leistet.
Doch als unsere Genossen wie immer zur CHP-Kundgebung heute Abend in Bakırköy kamen, wurde ihnen von den CHP-Bezirksvorständen aus Bakırköy sowie dem stellvertretenden CHP-Provinzvorsitzenden von Istanbul und weiteren Provinzvorstandsmitgliedern mitgeteilt, dass sie nicht mit ihren Fahnenstangen-Flaggen an der Kundgebung teilnehmen dürften.
Unsere Istanbuler Provinzvorsitzende, Rechtsanwältin Pınar Akbina, und unser Provinzvorstandsmitglied Halil Arabulan kritisierten dieses restriktive Verhalten der CHP und erklärten, dass sich diese Haltung nicht von der unterdrückerischen und verbotsorientierten Politik der AKP-Clique unterscheide und dass dies beschämend sei.
Unsere Genossen, die forderten, dass man offen aussprechen solle, wenn man sich an der Halkın Kurtuluş Partisi störe, verließen gemeinsam mit allen unseren Genossen das Gelände mit den Worten: 'Wir protestieren dagegen, dass Sie von Demokratie sprechen, aber eine verbotsorientierte Haltung an den Tag legen; wenn Sie an die Macht kommen, werden Sie genauso handeln wie Tayyip, schämen Sie sich!'"