„Flucht“-Skandal: Anführer einer kriminellen Vereinigung schießt sich auf der Flucht vor der Polizei selbst

Ahmet Aramaz, bekannt als „Öksüz Ahmet“ und eine der führenden Figuren der Unterwelt von Ankara, hat sich bei einem Schusswechsel mit der Polizei selbst verletzt. Der Vorfall, bei dem sich herausstellte, dass Aramaz aus einem offenen Vollzug geflohen war, wirft Fragen zu den Umständen seiner Haftentlassung auf.

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Ahmet Aramaz, bekannt als Öksüz Ahmet und eine der bekannten Figuren der Unterwelt von Ankara, lieferte sich einen Schusswechsel mit Polizisten, die ihn festnehmen wollten. Bei dem Vorfall schoss sich Aramaz mit seiner eigenen Waffe selbst. Nachforschungen ergaben, dass Aramaz aus dem geschlossenen Vollzug, in dem er seine Strafe verbüßen sollte, geflohen war.

Wie T24 berichtet, wurde der als Anführer einer organisierten kriminellen Vereinigung bekannte Ahmet Aramaz vor Kurzem von Einheiten der Abteilung zur Bekämpfung organisierter Kriminalität der Polizei Ankara festgenommen.

Aufgrund früherer Verurteilungen lag gegen Aramaz eine rechtskräftige Haftstrafe von 17 Jahren vor. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Polizei zum Justizpalast Ankara und anschließend auf Anweisung der Staatsanwaltschaft in das geschlossene Gefängnis in Sincan überstellt.

Obwohl Aramaz eigentlich im geschlossenen Vollzug hätte bleiben müssen, wurde er aus noch ungeklärten Gründen in den offenen Vollzug verlegt. Nachdem Aramaz vor wenigen Tagen aus dem offenen Vollzug geflohen war, wurde dies von der Gefängnisleitung über die Staatsanwaltschaft an die Polizei Ankara gemeldet. Die Polizei nahm daraufhin erneut die Verfolgung von Aramaz auf.

ERMITTLUNGEN ZUM VORFALL EINGELEITET

Gestern am Mittag wurde Aramaz von zivilen Polizeieinheiten der Abteilung zur Bekämpfung organisierter Kriminalität der Polizei Ankara verfolgt und in Sincan in die Enge getrieben. Während des Schusswechsels gab Aramaz zwei Schüsse in die Luft ab und flüchtete in ein Bekleidungsgeschäft, um der Polizei zu entkommen. Als er bemerkte, dass die Polizisten eingreifen würden, schoss er sich mit seiner Pistole selbst. Der am Bauch verletzte Aramaz wurde umgehend in ein nahegelegenes Privatkrankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt.

Nach dem Vorfall kam die Frage auf, wie Aramaz vom geschlossenen in den offenen Vollzug verlegt werden konnte. Es wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft eine gerichtliche Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet hat.