Flüchtiger İslam Yakut: Flucht aus dem Gefängnis unter dem Vorwand der Universitätsimmatrikulation aufgedeckt
Es wurde bekannt, dass der seit 2017 gesuchte İslam Yakut aus dem Gefängnis floh, nachdem er für eine Universitätsimmatrikulation beurlaubt worden war und nicht zurückkehrte.
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Nach der Festnahme von İslam Yakut, der seit 2017 als flüchtig galt, sind neue Details zu seinem Fluchtvorgang ans Licht gekommen. Justizminister Akın Gürlek hatte bekannt gegeben, dass Yakut in Istanbul gefasst und in Gewahrsam genommen wurde.
Wie berichtet wurde, erfolgte Yakuts Verlassen des Gefängnisses aufgrund einer Genehmigung, die ihm für eine Universitätsimmatrikulation erteilt worden war; er wurde durch die Zusammenarbeit des Nationalen Nachrichtendienstes (MİT) und der Istanbuler Abteilung für Betäubungsmittelkriminalität gefasst.
Es wurde bekannt, dass Yakut im Jahr 2017 an der Hochschulaufnahmeprüfung teilgenommen und einen Studienplatz an der Fakultät für Kunst, Design und Architektur einer Universität mit einem Stipendium von 50 Prozent erhalten hatte. Den Angaben zufolge kehrte Yakut nicht in das Gefängnis zurück, nachdem er für die Immatrikulationsformalitäten beurlaubt worden war, und setzte sich ab.
VERBINDUNG ZU ZWEI TONNEN BETÄUBUNGSMITTELN
Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass Yakut über die verschlüsselten Kommunikationssysteme ANOM und SKY ECC Anweisungen an Mitglieder der Organisation erteilte. Die Organisation soll mit insgesamt 2 Tonnen Betäubungsmitteln in Verbindung stehen, die in der Türkei und in europäischen Ländern beschlagnahmt wurden.
Es wurde zudem vermerkt, dass Yakut, der in der Unterwelt als „Geister-Baron“ bekannt ist, zu den flüchtigen Personen gehörte, die im Rahmen der im Jahr 2024 durchgeführten „Kuyu“-Operationen gesucht wurden.