Flüchtiger Bauunternehmer in Einkaufszentrum gefasst und inhaftiert
Mehmet Özat, der flüchtige Bauunternehmer der Emlakbank-Häuser in Hatay, wo bei den Erdbeben mindestens 370 Menschen ums Leben kamen, wurde in einem Einkaufszentrum in Ankara von Angehörigen der Opfer entdeckt und der Polizei übergeben. Özat wurde nun inhaftiert.
İHA
Mehmet Özat, der Bauunternehmer der „Emlakbank“-Siedlung sowie weiterer Gebäude, die bei den beiden Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş im Bezirk Antakya in Hatay eingestürzt waren, wurde nach seiner Vorführung beim Haftrichter inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Özat, der nach Hinweisen von Erdbebenopfern durch Beamte der Polizeistation Ankara Beytepe festgenommen worden war, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Justizgebäude Ankara Sıhhıye gebracht.
Özat, der seine Aussage gegenüber dem in Antakya ermittelnden Staatsanwalt per Video- und Audiosystem (SEGBİS) abgab, wurde dem zuständigen Haftrichter mit dem Antrag auf Inhaftierung vorgeführt.
VORWURF DER FAHRLÄSSIGEN TÖTUNG MEHRERER PERSONEN
Mehmet Özat, der vom zuständigen Friedensgericht in Antakya per SEGBİS vernommen wurde, wurde wegen des Vorwurfs der „bewussten fahrlässigen Tötung mehrerer Personen“ inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Gegen Mehmet Özat, den Bauunternehmer einiger in Antakya (Hatay) eingestürzter Gebäude bei den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş, war im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Antakya geführten Ermittlungen ein Haftbefehl erlassen worden. Özat war auf dem offenen Parkplatz eines Einkaufszentrums in Ankara von Bürgern, die bei dem Erdbeben Angehörige verloren hatten, erkannt und der Polizei übergeben worden.