Föderation der Hausärzteverbände: Gehaltskürzungen bei Streikenden vorgenommen
Es wurde berichtet, dass Hausärzte und medizinisches Personal Gehaltskürzungen hinnehmen mussten, weil sie ihre Arbeit niedergelegt hatten, um gegen eine Verordnung zu protestieren. Die Föderation der Hausärzteverbände kündigte an, die Kürzungen auf rechtlichem Wege anzufechten.
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Wie bekannt wurde, kam es bei Hausärzten, die in der gesamten Türkei gegen die Verordnung über die Vergütung und Verträge von Hausärzten gestreikt hatten, zu Gehaltskürzungen. Laut einem Bericht von Fatma Keber von Gazete Duvar waren Hausärzte betroffen, die zwischen dem 5. und 7. November sowie vom 2. bis 6. Dezember 2024 ihre Arbeit niedergelegt hatten.
Der Hausarzt Dr. Hacı Yusuf Eryazgan erklärte, dass in etwa 60 Provinzen Gehaltskürzungen vorgenommen wurden und in einigen Provinzen die Einstufung der Familienmedizinzentren herabgesetzt wurde, um Ärzte und Mitarbeiter zu bestrafen. Eryazgan betonte, dass die Regierung Entscheidungen des Verfassungsgerichts und des Staatsrats ignoriere und auf diese Weise Strafmaßnahmen durchsetze. Er unterstrich, dass die Hausärzte durch diese Kürzungen in eine noch schwierigere Lage geraten seien und dies bei einigen Ärzten bereits zu Kündigungen geführt habe.
Die Vorsitzende der Föderation der Hausärzteverbände, Türkü Yağmur Nehir, erklärte, dass Arbeitsniederlegungen ein verfassungsmäßiges Recht seien und die deshalb verhängten Kürzungen rechtswidrig seien. Nehir sagte, die Verwaltung übe Mobbing aus, um die Stimmen des Gesundheitspersonals zum Schweigen zu bringen, und man werde gegen solche Praktiken rechtliche Schritte einleiten. Zudem äußerte sie, dass das Ziel der im Dezember eingeleiteten Strafverfahren darin bestehe, die Stimmen der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu unterdrücken, obwohl für die Aktionen im November keinerlei Sanktionen verhängt worden waren.