Forderte 25 Prozent Erhöhung für Mindestlohnempfänger: MÜSİAD-Präsident soll bei seinen Villen drastische Preiserhöhungen vorgenommen haben

Während die Äußerung des MÜSİAD-Präsidenten Mahmut Asmalı zur Mindestlohnerhöhung für Empörung sorgte, sorgte eine Behauptung des Journalisten Cüneyt Özdemir für Aufsehen. Es wurde behauptet, dass Asmalı die Preise für seine Villen innerhalb eines Jahres um 55 Prozent erhöht habe.

12punto

Der MÜSİAD-Präsident Mahmut Asmalı sorgte mit seiner Erklärung zur geplanten Mindestlohnerhöhung für Schlagzeilen.

Asmalı hatte mit der Aussage "Die Mindestlohnerhöhung sollte nicht mehr als 25 Prozent betragen" eine geringere Steigerung für Arbeitnehmer gefordert. Doch die Preiserhöhungen, die Asmalı selbst bei seinen Villen vorgenommen hat, lösten Diskussionen aus.   

'ER HAT SEINE EIGENEN VILLEN UM 55 PROZENT VERTEUERT'

Der Journalist Cüneyt Özdemir äußerte auf seinem YouTube-Kanal eine brisante Behauptung über den MÜSİAD-Präsidenten Mahmut Asmalı. Özdemir erklärte, dass Asmalı die Preise seiner Villen, die er im vergangenen Jahr für 29 Millionen TL zum Verkauf angeboten hatte, in diesem Jahr auf 45 Millionen TL angehoben habe, und sagte: "Er hat innerhalb eines Jahres eine Erhöhung von 55 Prozent vorgenommen. Während er bei seinen eigenen Villen eine so massive Preiserhöhung durchsetzt, fordert er für die Arbeitnehmer eine Erhöhung von nur 25 Prozent."

Özdemirs Äußerungen rückten die Widersprüchlichkeit von Asmalıs früheren Aussagen in den Fokus. Dass Asmalı Arbeitnehmern eine niedrige Erhöhungsrate empfiehlt, während er bei seinen eigenen Investitionen eine massive Preissteigerung vornimmt, wurde in den sozialen Medien intensiv diskutiert.