Fotokünstler Manuel Çıtak auf seinem letzten Weg verabschiedet
Der verstorbene Fotokünstler Manuel Çıtak wurde mit einer Trauerfeier in der armenischen Kirche auf seinem letzten Weg verabschiedet.
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Bei der Trauerfeier in der armenischen Kirche Surp Vartanants in Şişli Feriköy nahmen Çıtaks Ehefrau Şebnem İşigüzel und seine Kinder die Beileidsbekundungen entgegen.
Die Zeremonie, an der Verwandte, Angehörige und Freunde von Çıtak teilnahmen, wurde vom armenischen Patriarchen der Türkei, Sahak Maşalyan, geleitet. Während der gesamten Zeremonie wurden um den auf dem Katafalk in der Mitte der Kirche aufgebahrten Sarg die Bibel gelesen und Gebete gesprochen.
Der Leichnam von Manuel Çıtak wurde anschließend auf dem armenischen Friedhof von Şişli beigesetzt. Der Fotokünstler Çıtak, der im Alter von 61 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb, war für seine Fotografien zu Themen wie Stadtleben, Mensch und Umwelt bekannt.
WER IST MANUEL ÇITAK?
Manuel Çıtak wurde 1962 in Malatya geboren und absolvierte seine Ausbildung am Saint Michel Gymnasium in Istanbul sowie an der Fakultät für Grafik der Mimar Sinan Universität der Schönen Künste. Während seiner Studienzeit begann er auf Reisen durch die Türkei mit dem Fotografieren und konzentrierte sich dabei vor allem auf Menschen und Porträts.
Çıtak, der unabhängig von Presseorganisationen Fotoreportagen erstellte, veröffentlichte seine Werke in verschiedenen in- und ausländischen Zeitschriften, Zeitungen und Büchern. Er realisierte dokumentarische Fotoprojekte wie die Panoramen „Bergleute“ (Madenciler) im Jahr 1994 und „Kilyos“ im Jahr 1996. Çıtak war mit der Schriftstellerin Şebnem İşigüzel verheiratet und Vater von zwei Kindern.