Freunde Kubas melden sich aus Ankara zu Wort: Wir stehen gegen die Blockade an der Seite Kubas und seines historischen Führers Raul Castro
Die von der José Martí Kuba-Freundschaftsgesellschaft am Sonntagabend, dem 5. Juni, organisierte Veranstaltung mit dem Titel „Ein der Revolution gewidmetes Leben: Warum verteidigen wir Raul?“ fand unter reger Teilnahme im Nâzım Hikmet Kulturzentrum in Ankara statt.
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Als Redner traten bei der Veranstaltung die Generalsekretärin der José Martí Kuba-Freundschaftsgesellschaft (JMKDD), Aslıhan Ilgaz, der Botschafter der Republik Kuba in Ankara, Alejandro Francisco Diaz Palacios, und der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP), Kemal Okuyan, auf. Bei dem Treffen wurden die historische Rolle von Raul Castro in der Kubanischen Revolution, der Widerstand des kubanischen Volkes gegen die imperialistische Belagerung und die Bedeutung der Solidarität aus der Türkei erörtert.
„FIDEL IST FIDEL, RAUL IST RAUL“
Die Generalsekretärin unseres Vereins, Aslıhan Ilgaz, betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass die von den USA gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade nicht nur wirtschaftliche Folgen habe, sondern einen vielschichtigen Angriff darstelle, der darauf abziele, das kubanische Volk in die Knie zu zwingen. Ilgaz wies darauf hin, dass insbesondere die Schwierigkeiten im Energiebereich eine direkte Folge der Blockade seien, und erklärte, dass das kubanische Volk unter diesen Bedingungen einen organisierten und kollektiven Kampf führe.
„Die Antwort der kubanischen Gesellschaft auf die Energieblockade ist eine echte gesellschaftliche Mobilisierung“, sagte Ilgaz und betonte, dass Kuba die Republik der Werktätigen sei und das Volk das Vertrauen in die historischen Führer der Revolution bewahre. Andererseits drückte Ilgaz das unerschütterliche Vertrauen des Volkes in seine historischen Führer mit den Worten „Fidel ist Fidel, und Raul ist Raul“ aus.
„WER FÜR KUBA AUFSTEHT, STEHT FÜR DIE GESAMTE MENSCHHEIT AUF“
Der Botschafter der Republik Kuba in Ankara, Alejandro Francisco Diaz Palacios, dankte in seiner Rede allen Freunden in der Türkei, die Solidarität mit Kuba zeigen, und sagte, dass die US-Blockade die Lebensbedingungen des kubanischen Volkes schwer beeinträchtige. Palacios erklärte, dass die Blockade in vielen Bereichen, von der Energieerzeugung bis zur Gesundheitsversorgung, vom Transport bis zur Ernährungssicherheit, schwerwiegende Folgen habe, und erinnerte daran, dass diese völkerrechtswidrige Politik jedes Jahr von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit überwältigender Mehrheit verurteilt werde.
Palacios sagte, dass die Blockade das kubanische Volk kollektiv bestrafe, und fasste die Folgen der Situation, die durch die aktuelle US-Regierung und die unter Donald Trump verschärfte Blockade entstanden ist, mit den Worten zusammen: „In einem Umfeld, in dem Krankenhäuser nicht arbeiten können, hat niemand Zugang zu Gesundheitsdiensten, insbesondere Schwangere, Neugeborene und ältere Menschen nicht.“
„DIE SPUREN VON RAUL CASTRO FINDEN SICH IN DER GESCHICHTE UND DER GEGENWART KUBAS“
In seiner Rede betonte Palacios zudem, dass Raul Castro an allen kritischen Prozessen der Kubanischen Revolution beteiligt war, und erklärte, dass sich die Spuren von Raul Castro in allen wichtigen Errungenschaften der kubanischen Geschichte finden ließen – vom Überfall auf die Moncada-Kaserne bis zum Kampf in der Sierra Maestra, von der Verteidigung der Revolution bis zum Prozess des sozialistischen Aufbaus.
Palacios betonte, dass Raul Castro nicht nur ein revolutionärer Führer, sondern auch ein Charakter mit starken menschlichen Zügen sei, und beendete seine Rede mit der Feststellung, dass die Veranstaltung auch den historischen Führer Kubas, Raul Castro Ruz, ehre.
„MIT KUBA SOLIDARISCH ZU SEIN, BEDEUTET, UNIVERSELLE REVOLUTIONÄRE WERTE ZU VERTEIDIGEN“
Der Generalsekretär der TKP, Kemal Okuyan, erklärte in seiner Rede, dass die Kubanische Revolution nicht nur ein politischer Wandel sei, sondern auch ein historischer Kampf, der auf starken moralischen Werten beruhe. Okuyan sagte, dass das kubanische Volk trotz der schweren Blockadebedingungen nicht auf Solidarität, Gleichheit und menschliche Werte verzichtet habe, und betonte, dass Solidarität mit Kuba bedeute, universelle revolutionäre Werte zu verteidigen.
Okuyan ging auch auf die Bedeutung der Solidaritätskampagne „Wir sammeln Sonne für Kuba“ ein und erklärte, dass die Solidaritätsarbeit zur Überwindung der Energieprobleme des kubanischen Volkes ausgeweitet werden müsse.
KUBA-FREUNDSCHAFTSSGESELLSCHAFT STEHT AN DER SEITE DES HISTORISCHEN FÜHRERS 'RAUL CASTRO': DIE VORWÜRFE DER USA SIND NICHT LEGITIM
Die José Martí Kuba-Freundschaftsgesellschaft hatte kürzlich eine Erklärung zur Anklageschrift veröffentlicht, die das US-Justizministerium gegen einen der Führer der Kubanischen Revolution, Armeegeneral Raul Castro Ruz, erstellt hatte. In der Erklärung wurde betont, dass die USA weder die Befugnis noch die Legitimität hätten, Raul Castro vor Gericht zu stellen, und dass man weiterhin an der Seite des historischen Führers Castro stehen werde.
Entgegen der Anklageschrift des US-Justizministeriums, die Raul Castro für den Abschuss zweier ziviler Flugzeuge im Jahr 1996, bei dem vier Menschen ums Leben kamen, verantwortlich macht, erklärte der Verein, dass die beiden abgeschossenen Flugzeuge der in Miami ansässigen antikubanischen Organisation „Brothers to the Rescue“ gehörten und dass das Hauptziel der Aktivitäten dieser Organisation, die jahrelang von der CIA finanziert wurde, der Sturz der Kubanischen Revolution gewesen sei.