Eindrucksvolle Geständnisse von Fußballer Ayhan Akman im Fall Seçil Erzan: 'Ich habe mein Geld gerettet, hätte aber andere warnen müssen'

Der ehemalige Fußballer Ayhan Akman, der sein Geld im Fall Seçil Erzan retten konnte, hat nach langer Zeit sein Schweigen gebrochen. Akman, der behauptet, keine Zinsen verlangt, sondern lediglich sein geliehenes Geld zurückerhalten zu haben, verteidigte sich mit den Worten: "Ich habe nur als jemand gehandelt, der seine eigenen Interessen schützt. Hätte ich von der Situation gewusst, hätte ich vielleicht auch andere gewarnt."

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Die ehemalige Denizbank-Filialleiterin Seçil Erzan hat durch fiktive Fonds, die hohe Renditen versprachen, Fußballer und Geschäftsleute betrogen. Die Entwicklungen in diesem Fall sind nach wie vor ein aktuelles Thema.

Der ehemalige Fußballer Ayhan Akman, der angeblich sein Geld nicht zurückerhalten konnte, nachdem er in den von Erzan gegründeten "Fatih-Terim-Fonds" eingestiegen war, hat sein Schweigen gebrochen und gegenüber dem Journalisten Fatih Altaylı Erklärungen abgegeben. Ayhan Akman gab an, sein Geld ohne Zinsforderungen zurückerhalten zu haben.

Akman erklärte, dass er Erzan seit 10-12 Jahren kenne und sie gemeinsam in der Florya-Filiale der Bank gearbeitet hätten. Im Juni 2022 habe Erzan ihn angerufen und in die Filiale eingeladen. Laut Akman behauptete Erzan, dass ein von der Bank im Ausland aufgelegter Fonds hohe Renditen abwerfe und diese Gelegenheit nur ausgewählten Kunden angeboten werde. Akman betonte, dass Erzan wiederholt darauf hingewiesen habe, dass der Fonds geheim und begrenzt sei.

Akman berichtete, dass Erzan ihn gebeten habe, Geld für den Fonds im Namen einer nicht genannten Person abzuheben: "Ich habe es von meinem Konto bei der Denizbank abgehoben und ihr übergeben", sagte er.

"SIE HAT ES ZURÜCKGEGEBEN"

Der ehemalige Fußballer erklärte, dass er nach der Transaktion einen offiziellen Beleg verlangt habe: "Ich habe fast jeden Tag angerufen und gefragt, wo das Dokument und der Beleg seien. Schließlich sagte ich: 'Wenn du den Beleg nicht vorlegen kannst, gehe ich selbst zur Zentrale' und kündigte an, dass ich die Angelegenheit mit der Geschäftsführung teilen werde. Nach diesen Worten hat sie mir mein Geld zurückgegeben", sagte er.

Akman verteidigte sich damit, keine Zinsen verlangt zu haben: "Ich habe den Betrag, den ich eingezahlt hatte, zurückerhalten. Damals war sogar meine Frau sauer auf mich und sagte: 'Du hast umsonst 6-7 Monate verloren.' Jetzt sind wir dankbar, dass wir das Geld retten konnten."

"ES SIEHT SO AUS, ALS HÄTTEN ALLE DAS GELD VERLOREN"

"Ich wusste nichts von Arda oder den anderen Personen. Tatsächlich hielt ich mich damals für den einzigen Dummkopf. Hätte ich von der Situation gewusst, hätte ich vielleicht auch andere Menschen gewarnt", verteidigte sich Akman und fügte hinzu: "Aber was hätte eine Warnung nach diesen Momenten noch bewirkt? Leider sieht es so aus, als hätten alle das Geld verloren."