5-jährige Deniz starb während Zahnbehandlung: Kette von Versäumnissen einzeln dargelegt
In einem 50-seitigen Bericht über den Tod der 5-jährigen Deniz Sönmez, die in Bursa während einer Zahnbehandlung verstarb, wurden die Versäumnisse während des Behandlungsprozesses einzeln aufgelistet.
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Die 5-jährige Deniz Sönmez, die am 10. November in Bursa in einer Privatklinik während einer Zahnbehandlung das Bewusstsein verlor, verstarb drei Tage nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus.
Im Rahmen der Ermittlungen, die aufgrund der „Vernachlässigungsvorwürfe“ ihrer Familie eingeleitet wurden, erstellte das 8. Fachgremium für Rechtsmedizin in Istanbul einen umfassenden Bericht.
In dem von einem 12-köpfigen Expertengremium erstellten 50-seitigen Bericht wurden die Versäumnisse und medizinischen Fehler, die zum Tod der kleinen Deniz führten, detailliert dargelegt.
Dem Bericht zufolge wurde das Verhalten des Anästhesisten Levent O., der während der Behandlung seine Aufgaben an die Anästhesietechnikerin Gül K. übergab und die Klinik verließ, als schwerwiegende Vernachlässigung eingestuft.
Darüber hinaus wurden das Fehlen einer Einverständniserklärung für die Familie sowie das Setzen unnötiger Nähte während der Zahnbehandlung als weitere wesentliche Mängel im Behandlungsprozess im Bericht aufgeführt.
Dass die Blutung während der Zahnextraktion nicht gestoppt wurde und notwendige medizinische Kontrollen unterblieben, wurde ebenfalls als Faktor genannt, der den tödlichen Verlauf begünstigte.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, bekräftigte die Familie nach dem Tod von Deniz ihr Vertrauen darauf, dass der Staat und die Justiz diese Versäumnisse bestrafen werden, und forderte Maßnahmen, um zu verhindern, dass sich ein ähnlicher Vorfall wiederholt.
Der trauernde Vater Aydın Sönmez erklärte: „Unser Staat darf solche Versäumnisse nicht ignorieren, das muss Konsequenzen haben“, und betonte, dass sie den Prozess weiter verfolgen werden.