62 Millionen Lira Geldtransfer bei Maydonoz Döner! Aussage des Geschäftsführers bekannt geworden
In den Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Antalya gegen Maydonoz Döner wird behauptet, dass das Unternehmen von der FETÖ gegründet wurde, um die Bindung an die Organisation zu stärken. Die Aussagen des Geschäftsführers des Unternehmens, Cuma Dağlı, enthalten bemerkenswerte Details im Rahmen der Ermittlungen.
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Die Aussagen von Cuma Dağlı (36), einem der Gründer und Geschäftsführer von Maydonoz Döner, sind bekannt geworden. Es wurde festgestellt, dass Dağlı, der wegen Mitgliedschaft in der FETÖ und Terrorismusfinanzierung verhaftet wurde, Gesprächsaufzeichnungen mit 190 Personen hat, gegen die im Rahmen von Ermittlungen zur Organisation vorgegangen wurde.
Wie aus dem Bericht von Sabah hervorgeht, schilderte Dağlı in seiner Aussage seine Vergangenheit wie folgt:
"In den Jahren 2005-2006 besuchte ich das mit der FETÖ verbundene Sabah-Nachhilfeinstitut in Aksaray. Ich geriet jedoch mit der Leitung des Instituts in Streit und nahm nicht an Gesprächen oder Treffen teil."
Dağlı, der insbesondere bestreitet, Verbindungen zur FETÖ zu haben, machte folgende Angaben zu seinem beruflichen Werdegang:
2007-2008 arbeitete er als Wachmann in Ankara.
Zwischen 2010 und 2013 arbeitete er in der Hotelbranche als Kellner sowie als Manager für Speisen und Getränke.
Zwischen 2013 und 2020 war er als Franchise-Verantwortlicher bei einer Çiğ-Köfte-Kette tätig.
Im Jahr 2020 trat er als Gesellschafter in die Geschäftsführung von Maydonoz Döner ein und wurde Franchise-Geschäftsführer.
2023 gründete er die Investmentgesellschaft SEYDAG und verwaltete seine Anteile an Maydonoz Döner über dieses Unternehmen.
GROSSER TEIL DER MITARBEITER ALS VERDÄCHTIG EINGESTUFT
Bei Maydonoz Döner, das 9.671 Mitarbeiter beschäftigt, ergaben Untersuchungen, dass gegen 2.613 Personen strafrechtliche Ermittlungsakten vorliegen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass 326 dieser Mitarbeiter wegen FETÖ-bezogener Straftaten polizeilich erfasst sind.
Dağlı verteidigte sich diesbezüglich damit, dass er keine Verantwortung trage, und äußerte sich wie folgt:
"Ich recherchiere nicht über Unternehmensinhaber und Partner, ich nehme mein Geld und vergebe meine Franchise-Lizenzen. Alle unsere Franchise-Vorgänge sind offiziell registriert."
62 MILLIONEN LIRA GELDTRANSFER
Im Bericht der MASAK wurde aufgedeckt, dass von den Unternehmenskonten ein Geldfluss in Höhe von 62 Millionen 600 Tausend TL an Personen geleistet wurde, die als FETÖ-nah eingestuft werden. Zudem wurde festgestellt, dass auch von den persönlichen Konten von Cuma Dağlı auffällige Geldtransfers getätigt wurden.
Von Dağlıs Konten aus:
Wurden insgesamt 1 Million 912 Tausend 611 TL auf die Konten von 23 Personen überwiesen, gegen die zwar im Rahmen der FETÖ-Ermittlungen keine strafrechtlichen Verfahren laufen, deren nahe Verwandte jedoch wegen FETÖ-Verbindungen polizeilich erfasst sind.
Diese Transfers wurden in 173 verschiedenen Transaktionen durchgeführt.
AUSSAGE BEKANNT GEWORDEN
In seiner Verteidigung bezüglich der Geldtransfers behauptete Cuma Dağlı, er habe von diesen Vorgängen nichts gewusst und die Finanzabteilung sei für diese Angelegenheiten zuständig gewesen.
Dağlıs Erklärungen lauten wie folgt:
"Ich habe wissentlich keinem FETÖ/PDY-Mitglied Geld geschickt. Alle über meine Konten getätigten Ein- und Auszahlungen stehen ausschließlich im Zusammenhang mit geschäftlichen Aktivitäten. Ich habe keine finanziellen Aktivitäten im Namen der Organisation durchgeführt."
Die MASAK-Berichte zeigten jedoch, dass die Geldtransfers verdächtig waren und direkt an Personen mit FETÖ-Verbindungen geleistet wurden.