Aussage des Vaters des 13-jährigen Kindes, das an AIDS verstarb, wurde bekannt
Die Aussage von K.K., dem Vater des 13-jährigen A.E.K., der in einem Krankenhaus in Izmir an AIDS verstarb, wurde bekannt.
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Der 13-jährige A.E.K., der im Bezirk Milas in der Provinz Muğla lebte, wurde wegen Verdachts auf Osteoporose ins Krankenhaus eingeliefert, wobei sich jedoch herausstellte, dass er an AIDS litt. Er verstarb am 11. November im Krankenhaus der Medizinischen Fakultät der Ege-Universität.
Der Tod des 13-jährigen Kindes infolge von AIDS hat die öffentliche Agenda der Türkei stark beschäftigt. Es wurde behauptet, dass die Krankheit nicht von der Mutter auf das Kind übertragen wurde, sondern durch sexuellen Missbrauch.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, hatte der Achtklässler A.E.K. einen jüngeren Bruder namens D.K. Es wurde mitgeteilt, dass in der Familie lediglich der Vater K.K., der im Tourismussektor tätig ist, HIV-positiv sei, während die Mutter und D.K. negativ getestet wurden.
17 TAGE IM KRANKENHAUS
Nachdem der 13-jährige A.E.K. im August plötzlich 8 bis 9 Kilogramm abgenommen hatte, suchte seine Familie das Tepecik-Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus auf. A.E.K., der wegen Mangelernährung und Schwäche behandelt wurde, wurde 17 Tage später aus dem Krankenhaus entlassen.
Da die Beschwerden von A.E.K. jedoch anhielten, wandte sich die Familie am 28. September 2024 an das Krankenhaus der Medizinischen Fakultät der Ege-Universität. Das Kind wurde in die allgemeine pädiatrische Abteilung aufgenommen, wo bei den dort durchgeführten Untersuchungen eine HIV-Infektion festgestellt wurde. Daraufhin wurde das Kind auf die Infektionsstation verlegt.
VATER ERFUHR VON SEINER ERKRANKUNG IM FEBRUAR BEI EINER BLUTSPENDE
Dass der Vater von A.E.K., K.K., HIV-positiv ist, wurde im vergangenen Februar festgestellt. Vater K.K. erfuhr von seiner Erkrankung während einer Blutspende. Da das Kind und der Vater positiv, die Mutter und das andere Geschwisterkind jedoch negativ getestet wurden, wurde aufgrund des Verdachts auf sexuellen Missbrauch Unterstützung durch die forensische Sozialpädiatrie und Kinderpsychiatrie angefordert.
PSYCHIATER KONNTE KEINE ANZEICHEN FÜR SEXUELLEN MISSBRAUCH FESTSTELLEN
Im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch führte die Kinderpsychiatrie Gespräche sowohl mit A.E.K. als auch mit seinem Vater K.K. In der Bewertung der Kinderpsychiatrie vom 8. Oktober 2024 hieß es: "Der Missbrauch wurde in den Gesprächen mit dem Vater und dem Kind detailliert hinterfragt, konnte jedoch nicht beschrieben werden."
AUSSAGE DES VATERS
In der Aussage des Vaters K.K., der im Tourismus arbeitet, hieß es: "Wir haben im Haushalt alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Ich weiß nicht, wie es übertragen wurde." Aufgrund der eingeleiteten Ermittlungen wurde am 11. November eine Autopsie bei A.E.K. durchgeführt.
KEIN SEXUELLER MISSBRAUCH IM RECHTSMEDIZINISCHEN GUTACHTEN
Nachdem bei A.E.K., der an AIDS verstarb, die Diagnose HIV-positiv gestellt worden war, wurde das Kind im Rahmen der Ermittlungen routinemäßig untersucht, solange es noch lebte. Bei der von Mitarbeitern der Rechtsmedizin durchgeführten Untersuchung wurden bei dem Kind keine Anzeichen für sexuellen Missbrauch festgestellt. Der entsprechende Bericht wurde in die Ermittlungsakte aufgenommen.