Behauptungen über Verhandlungen erschüttern Ankara: Welches Angebot kam von der AKP und was forderte Ali Babacan?
Es wird behauptet, dass die Regierung dem Vorsitzenden der DEVA-Partei, Ali Babacan, ein Angebot für die Leitung der Wirtschaft gemacht habe. Babacan soll jedoch Bedingungen für dieses Angebot gestellt haben...
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Der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan war am 1. Oktober beim Empfang zur Eröffnung des neuen Legislaturjahres der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) mit Oppositionsführern zusammengekommen.
Die Aufnahmen, die bei der Eröffnung entstanden, an der die CHP aus Protest nicht teilnahm, wurden in der politischen Agenda lange diskutiert. Insbesondere die Tatsache, dass die DEVA-Partei und die Gelecek-Partei, die über die Listen der CHP in die TBMM eingezogen waren, gemeinsam mit Erdoğan zu sehen waren, hatte für Kritik gesorgt.
Die Journalistin Özlem Gürses brachte nun eine brisante Behauptung über den DEVA-Parteivorsitzenden Ali Babacan ins Spiel.
In ihrer Sendung „Para Politika ve Hayat“ auf Sözcü TV berichtete Gürses über die Gerüchte in den politischen Kreisen Ankaras:
„Ali Babacan hat von der AK-Partei ein ernsthaftes Angebot erhalten, die Leitung der Wirtschaftspolitik zu übernehmen. Babacan denkt darüber nach.
Soweit ich gehört habe, wird in den Kulissen Folgendes diskutiert: Babacan habe nicht nur das Finanzministerium, sondern auch das Justizministerium gefordert.
Er soll gesagt haben: ‚Wenn ich komme, dann nur unter diesen Bedingungen; das eine ist nicht vom anderen zu trennen, man kann das eine ohne das andere ohnehin nicht lösen.‘
Ob er zurückkehrt oder nicht? Das muss er selbst wissen, das ist eine Angelegenheit, die ihn persönlich betrifft.
Aber ich habe das Gefühl, dass man in der Wirtschaftspolitik nach Lösungen sucht.“