Behauptungen über einen Zwangsverwalter für die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wieder im Gespräch... Fatih Altaylı berichtet über Hinterzimmer-Gerüchte
Dass nach dem Erdbeben in Istanbul am 23. April kein Vertreter der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) zu einem AFAD-Treffen eingeladen wurde, sowie die Äußerungen von Bahçeli haben die Gerüchte über die Einsetzung eines Zwangsverwalters für die İBB wieder befeuert. Der Journalist Fatih Altaylı nannte nun ein Datum für diese Behauptungen. Hier sind die Einzelheiten...
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Die Ereignisse nach dem Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April in Istanbul ereignete, haben die Gerüchte über eine mögliche Zwangsverwaltung der Stadtverwaltung Istanbul (IMM) erneut angeheizt. Der Journalist Fatih Altaylı enthüllte das Datum, das in politischen Kreisen diskutiert wird.
Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2, das sich am 23. April um 12.49 Uhr ereignete, strömten die Bürger auf die Straßen, während die Nachbeben in Istanbul anhielten. Die Mobilfunknetze fielen aus, und die Tatsache, dass sich auf einigen der ausgewiesenen Sammelplätze Einkaufszentren und Hochhäuser befanden, führte zu scharfer Kritik.
KEIN VERTRETER DER IMM ZUR AFAD-SITZUNG EINGELADEN
Unmittelbar nach dem Erdbeben fand in Istanbul unter dem Vorsitz von Präsident Recep Tayyip Erdoğan eine Koordinierungssitzung der Katastrophenschutzbehörde AFAD statt.
An der Sitzung nahmen der AKP-Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit und Medien Faruk Acar, der stellvertretende AKP-Vorsitzende Efkan Ala und der AKP-Provinzvorsitzende von Istanbul Abdullah Özdemir teil. Dass jedoch kein einziger Vertreter der IMM zu diesem Treffen eingeladen wurde, erregte Aufmerksamkeit und entfachte politische Debatten.
BAHÇELİS BOTSCHAFT SORGT FÜR AUFMERKSAMKEIT
Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli hatte nach dem Erdbeben in einer Erklärung folgende Worte gewählt:
"Es ist nicht mehr weit, bis das vergessene und seinem Schicksal überlassene Istanbul durch ein sich entwickelndes, wachsendes und sicheres Istanbul ersetzt wird."
„ZWANGSVERWALTUNG KÖNNTE EINGESETZT WERDEN“
Der Journalist Fatih Altaylı bewertete in seiner YouTube-Sendung sowohl die Äußerung von Bahçeli als auch den Ausschluss der IMM von der AFAD-Sitzung.
Altaylı wies darauf hin, dass die Gerüchte über eine „Zwangsverwaltung der IMM“ in letzter Zeit zugenommen hätten, und sagte: „In den Hinterzimmern der Regierung wird darüber gesprochen, dass zum Opferfest eine Zwangsverwaltung für die IMM eingesetzt werden könnte.“