Bemerkenswerter 'Kassetten'-Kommentar von Can Ataklı: Jeder im Staat hat Kassetten gesammelt

Der Journalist Can Ataklı bewertete die aufsehenerregende „Kassetten“-Erklärung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel im Parlament und sagte, dass verschiedene Gruppierungen innerhalb des Staates Dokumente und Kassetten gegeneinander gesammelt hätten. Ataklı erklärte: „Diese Angelegenheit hat für die Regierung ein sehr unangenehmes Stadium erreicht.“

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Bemerkenswerter 'Kassetten'-Kommentar von Can Ataklı: Jeder im Staat hat Kassetten gesammelt

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hat mit seiner Rede bei der Fraktionssitzung seiner Partei für Aufsehen gesorgt. Özel brachte die „Kassetten“-Vorwürfe bezüglich des in Zypern ermordeten Halil Falyalı, die zuvor bereits vom Anführer der kriminellen Vereinigung Sedat Peker geäußert wurden, erneut auf die Tagesordnung.

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„Einerseits 45 Kassetten… 40 sind vorhanden, 5 fehlen“, sagte Özel und erinnerte daran, dass diese Behauptungen erstmals von Sedat Peker aufgestellt wurden, der dabei den Namen von Süleyman Soylu nannte. Özel behauptete, dass die Vorwürfe unter den Teppich gekehrt wurden, indem er sagte: „Seit jenem Tag wurde er aus dem Ministerium entfernt, aber er wird im Hintergrund gehalten.“

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"ER MUSS SICH RETTEN, ERDOGAN SOLL ZUSCHAUEN"

Özgür Özel wandte sich direkt an Präsident Erdoğan und sagte: „Suche nicht in der Ferne nach denen, die versuchen, deine Familie in etwas hineinzuziehen.“ In seiner Rede spielte er auf Süleyman Soylu an, indem er den Ausdruck „Es gibt ein sehr ‚Soylu‘-haftes (edles/würdiges) Verhalten, sehr ‚Soylu‘“ verwendete.

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Özel deutete auf Gerüchte hin, dass die Kassetten nicht nur Soylu, sondern auch die Familie Erdoğan beträfen, und sandte die Botschaft: „Diese Kassetten haben wir auch, bin ich der Einzige, der darin vorkommt? Sagt Özel, er soll auch mal über diejenigen sprechen, die den Nachnamen Erdoğan tragen.“

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ATAKLI: JEDER IM STAAT HAT GEGEN JEDEN MATERIAL GESAMMELT

Der Journalist Can Ataklı bewertete diesen Vorstoß von Özel in seiner Kolumne. Ausgehend von Özels Behauptungen kommentierte Ataklı die interne Struktur des Staates wie folgt: „Verschiedene Einheiten oder Personen innerhalb des Staates haben Kassetten und Dokumente gegen andere gespeichert.“

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"FALYALI KONNTE NICHT VERHAFTET WERDEN, KEIN PROZESS WURDE ERÖFFNET"

Ataklı wies darauf hin, dass es in der Türkei kein Verfahren oder einen Verhaftungsversuch gegen den in Zypern ermordeten Halil Falyalı gegeben habe.

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„Falyalı war in der Türkei zur Fahndung ausgeschrieben. Zypern ist kein Land, in dem man seinen Willen nicht durchsetzen kann. Man konnte ihn weder festnehmen noch ein Verfahren eröffnen“, sagte Ataklı und behauptete, dass einige hochrangige Bürokraten mit Falyalı zusammengearbeitet hätten. „Ich sah, dass Minister dort waren, sein eigener Name wird genannt. Diese Dinge kommen wohl nicht aus dem Nichts“, sagte er.

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"EIN SEHR UNANGENEHMES STADIUM FÜR DIE REGIERUNG"

Ataklı betonte, dass diese Situation für die Regierung äußerst schwierig sei: „Diese Angelegenheit hat für die Regierung ein sehr unangenehmes Stadium erreicht. Denn es ist schwer für sie, sich daraus zu befreien, und man sieht, dass sie keine Erklärung abgeben können. Das Außenministerium dementiert den Vorfall nicht. Bei den Vorwürfen gegen Hakan Fidan schützen sie nicht das Ministerium, sondern nur den Minister selbst.“

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"PEKERS AUSSAGEN WIRKEN GLAUBWÜRDIG"

Auf die Kritik an Sedat Pekers Behauptungen, ob man denn einem „Mafia-Anführer glaube“, antwortete Ataklı wie folgt:

„Was soll ich denn machen, Bruder, wenn es ein Mafia-Anführer sagt. Außerdem wirken die Aussagen solcher Leute auf mich glaubwürdig. Selbst wenn es Übertreibungen gibt, wirken sie glaubwürdig. Weil sie sehr tief in der Materie stecken. Und außerdem sind sie persönlich betroffen.“